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Abtei zur Heiligen Maria

Mitten in der Stadt Fulda präsentiert sich die Benediktinerinnenabtei zur Heiligen Maria als Insel der Ruhe und des Friedens. Das historische Stadtkloster ist nicht nur architektonisch ein Juwel, denn hinter den Klostermauern befindet sich eine sehr sehenswerte Klosteranlage. Als eine der historisch interessanten Sehenswürdigkeiten Fuldas, zieht die Abtei Besucher aus aller Welt an. Neben einer Besichtigung der Benediktinerinnenabtei ist dank eines Gästehauses auch ein längerer Aufenthalt bei den Benediktinerinnen möglich.

Eine der beeindruckendsten Klosteranlagen Deutschlands

Auf den ersten Blick wirkt die Benediktinerinnenabtei eher unscheinbar. So fällt beim Gang durch die Nonnengasse vor allem die Kirche der Anlage auf. Doch hinter den Mauern aus dem 17. Jahrhundert verbirgt sich nicht nur ein Ort der Ruhe und des Friedens, sondern auch eine sehenswerte Gartenanlage und vieles mehr. Erbaut wurde die Abtei der Benediktinerinnen nach der Tradition der mittelalterlichen Klosteranlagen. Bis heute ist das Kloster in seiner Größe und Form erhalten, sodass es zu den wenigen Klöstern Deutschlands zählt, die noch mit ihrer ursprünglichen Bausubstanz aufwarten können.

Die Klosterkirche lädt zur Einkehr

Mitten in der Stadt lockt die Kirche der Benediktinerinnenabtei Fulda mit ihrer interessanten Baugeschichte. Aufgrund des 30-jährigen Krieges zog sich der Bau über 50 Jahre und dies sorgte dafür, dass sich bis heute unterschiedliche architektonische Einflüsse in dem beeindruckenden Gotteshaus erkennen lassen. Geweiht wurde die Kirche im Jahr 1678. Auf den ersten Blick wird klar, dass es sich bei diesem Gotteshaus um eine spätgotische Hallenkirche handelt. Die Giebel hingegen spiegeln den Stil der Renaissance wieder und das Portal zeigt sich im frühbarocken Baustil. Im Inneren der Kirche herrschen heute klare Formen vor und so begeistern das Gotteshaus und das Atrium durch ihre schlichte Eleganz. Zwar war die Innenausstattung zu Zeiten der Einweihung im Stil des Barock, doch wurde sie später im neugotisch-neuromanischen Baustil ungestaltet. Ihre heutige Ausstattung erhielt die Kirche jedoch erst nach dem 2. Weltkrieg, wobei die Benediktinerschwester Lioba Munz OSB als Künstlerin eine tragende Rolle bei der Gestaltung spielte und unter anderem die beeindruckenden Fenster des Gotteshauses entwarf.

Besonderheiten der Klosteranlage

Zu den Besonderheiten der Anlage zählt die Treppe, die zum Hochaltar führt, denn sie wurde der „Heiligen Treppe“ im Lateranpalast in Rom nachempfunden. Der Altarraum ist zudem mit zwei Werken von Sr. Lioba Munz ausgestattet. Wer das Kloster besucht, sollte unbedingt einen Abstecher in den 2.000 qm großen Klostergarten einplanen. Dieser ist wie eine Oase mitten in der Stadt. Hier werden unter anderem Obst, Gemüse, Salat und herrliche Kräuter angepflanzt. Besonders der frühmittelalterliche Kräutergarten ist beeindruckend und begeistert mit seinen Düften. Wer möchte, kann sich hier im Garten auch eine kleine Auszeit gönnen und sich auf einer der Bänke niederlassen. Eine schöne Einkaufsmöglichkeit ist der übersichtliche Laden, den die Schwestern der Abtei betreibt. Neben Büchern werden hier Kunsthandwerksgegenstände angeboten und auch Produkte aus eigener Herstellung, sowie aus anderen Klöstern. Wer den Zauber der Abtei länger genießen möchte, hat die Möglichkeit, im Gästehaus der Benediktinerinnen einige Tage zu verbringen.

Öffnungszeiten

  • Montag: 09:00–11:30 Uhr, 13:00–17:00 Uhr
  • Dienstag: 09:00–11:30 Uhr, 13:00–17:00 Uhr
  • Mittwoch: 09:00–11:30 Uhr, 13:00–17:00 Uhr
  • Donnerstag: 09:00–11:30 Uhr, 13:00–17:00 Uhr
  • Freitag: 09:00–11:30 Uhr, 13:00–17:00 Uhr
  • Samstag: 09:00–11:30 Uhr, 13:00–17:00 Uhr
  • Sonntag: 09:00–11:30 Uhr, 13:00–17:00 Uhr

Weitere Infos

AdresseNonnengasse 16, 36037 Fulda, Deutschland
Telefon0661 9024534
Webseitewww.abtei-fulda.de
GPS-Koordinaten50.5532, 9.6769