Die Amalfiküste (Costiera Amalfitana) südlich von Neapel gilt als eine der spektakulärsten Küstenlandschaften Europas und gehört zum UNESCO-Welterbe. An den steil ins Tyrrhenische Meer abfallenden Hängen der Sorrentinischen Halbinsel kleben pastellfarbene Dörfer, dazwischen Zitronenhaine, Weinterrassen und türkise Buchten.
Die Küste ist eines der mondänsten Reiseziele Italiens – glamourös, aber im Sommer auch voll. Die schmale Küstenstraße SS163 windet sich in unzähligen Kehren entlang der Felsen und bietet immer neue Postkartenblicke.
Die schönsten Orte an der Amalfiküste
- Positano – das berühmteste Dorf, mit pastellfarbenen Häusern, die sich steil zum Meer hinabstaffeln.
- Amalfi – der namensgebende Hauptort mit prächtigem Dom San Andrea und langer Seefahrergeschichte.
- Ravello – hoch über der Küste gelegen, bekannt für die Gärten der Villa Rufolo und Villa Cimbrone sowie Musikfestivals.
- Sorrent – das übliche Tor zur Küste auf der Halbinsel, mit guter Verkehrsanbindung.
- Praiano und Maiori – ruhigere Alternativen mit Buchten und weniger Trubel.
Landschaft und Highlights
Der Reiz der Amalfiküste liegt im Zusammenspiel von Fels, Meer und Kultur: terrassierte Zitronengärten, aus denen der Likör Limoncello stammt, Wanderwege wie der „Sentiero degli Dei“ (Götterpfad) hoch über der Küste und kleine Strände in versteckten Buchten. Vorgelagert liegt die berühmte Insel Capri, gut per Boot von Sorrent oder Amalfi zu erreichen. Auch Ausflüge nach Pompeji und zum Vesuv lassen sich gut mit einem Aufenthalt verbinden.
Beste Reisezeit und Anreise
Am schönsten ist die Amalfiküste im späten Frühling (Mai/Juni) und im September – warm, aber ohne den Hochsommertrubel. Die Anreise erfolgt meist über Neapel; von dort geht es per Bahn nach Sorrent oder Salerno und weiter per Bus oder Boot. Mehr zu den Verbindungen findest du auf der Seite zu den Flughäfen in Italien. Boote sind im Sommer oft entspannter als die stark befahrene Küstenstraße.