I amsterdam City Card
Besuche 70+ Attraktionen innerhalb von 24, 48, 72 und mehr Stunden, einschließlich öffentlicher Verkehrsmittel
- Rijksmuseum
- Rembrandt-Museum
Go City, Museumkaart und der offizielle Pass: die Städtepässe für Amsterdam im Vergleich
Die Amsterdam-Pässe im Vergleich: I amsterdam City Card, die drei Pässe von Go City, The Amsterdam Pass und die Museumkaart, mit Leistungen, Nahverkehr und Rechenlogik.
Die beliebtesten Pässe und Tickets mit tagesaktuellen Preisen, direkt beim Anbieter buchbar.
Für Amsterdam konkurrieren fünf sehr unterschiedliche Produkte um dieselbe Kaufentscheidung. Städtisch ist davon nur eines: die I amsterdam City Card, herausgegeben von der Stichting amsterdam&partners, der offiziellen Stadtmarketing-Organisation. Daneben stehen die drei Pässe von Go City, das Kombiticket The Amsterdam Pass und die landesweite Museumkaart des niederländischen Museumsverbands. Dieser Vergleich zeigt, was jedes Produkt enthält, wo die Unterschiede beim Nahverkehr liegen und ab welchem Programm sich ein Pass rechnet.
| Pass | Dauer / Umfang | Preis ab | Eintritte | Nahverkehr |
|---|---|---|---|---|
| I amsterdam City Card Total Experience | 24, 48, 72, 96 oder 120 Stunden | 67 € | über 70 Museen und Attraktionen | GVB unbegrenzt |
| I amsterdam City Card Explorer | 3, 5 oder 7 Attraktionen, 5 Tage | erst im Buchungsschritt | freie Auswahl aus dem Kartenprogramm | nein |
| Go City All-Inclusive Pass | 1 bis 5 Kalendertage | 79 € | 55 Attraktionen, Touren und Aktivitäten | nein |
| Go City Explorer Pass | 3 bis 5 Ziele, 30 Tage Zeit | 44 € | Auswahl aus 43 Angeboten | nein |
| Go City Essentials Pass | 3 Ziele, 30 Tage Zeit | 59 € | 1 Leitattraktion plus 2 aus den Top 14 | nein |
| The Amsterdam Pass | Bausteine frei kombinierbar | 43 € | 1 Museum nach Wahl plus Grachtenfahrt | GVB-Ticket wählbar |
| Museumkaart | 1 Jahr, für Besucher 31 Tage | an der Museumskasse | über 500 Museen landesweit | nein |
Alle Beträge sind Erwachsenenpreise der jeweils kleinsten Variante. Zwei Punkte entscheiden in Amsterdam häufiger als der Preis: Nur die Total Experience enthält den Nahverkehr vollständig, und weder das Van-Gogh-Museum noch das Anne-Frank-Haus stecken in einer der beiden City-Card-Varianten.
Die Karte besteht laut ihren Geschäftsbedingungen aus zwei Teilen: einem Museums- und Attraktionsteil und einem GVB-Nahverkehrsprodukt. Sie gilt ab der ersten Nutzung 24, 48, 72, 96 oder 120 zusammenhängende Stunden, ab 67 € für die kürzeste Stufe. Die Uhr startet mit der Aktivierung, nicht mit dem Kauf.
Enthalten sind:
Beim Nahverkehr lohnt der Blick ins Kleingedruckte. Das Produkt gilt nur beim GVB, ausdrücklich nicht bei anderen Verkehrsunternehmen wie der NS oder Connexxion. Der Zug zwischen dem Flughafen Schiphol und Amsterdam Centraal ist damit nicht abgedeckt. Bei jeder Fahrt musst du ein- und auschecken, auch beim Umsteigen; Fehler dabei gehen zu deinen Lasten.
Ein pauschales Skip-the-Line gibt es nicht. Für einen Teil der Häuser buchst du selbst vorab ein Zeitfenster, etwa für die Heineken Experience, und diese Buchung aktiviert die Karte noch nicht. Sonderausstellungen können einen Aufpreis kosten, der nicht erstattet wird. Die Karte ist streng persönlich und nicht übertragbar. Solange sie nicht aktiviert ist, kannst du ohne Begründung widerrufen, danach nicht mehr. Eine digital gekaufte Karte musst du spätestens bis zum 31. Dezember des Folgejahres aktivieren.
Seit Mai 2026 gibt es neben der Total Experience eine günstigere Explorer-Ausgabe. Statt einer Laufzeit kaufst du hier ein Kontingent: 3, 5 oder 7 frei wählbare Attraktionen, nach der Aktivierung 5 aufeinanderfolgende Tage nutzbar, nur digital erhältlich. Den Preis je Stufe weist die Stadtmarketing-Organisation erst im Buchungsschritt aus.
Der Unterschied zur großen Karte ist erheblich: Die Explorer-Variante enthält keinen Nahverkehr, keine Grachtenfahrt und keine Fahrradleihe. Wer den GVB braucht, kommt an der Total Experience nicht vorbei. Eine Besonderheit hilft beim Haushalten: Einzelne Standorte gewähren statt freiem Eintritt 25 % Rabatt und zählen dann nicht gegen dein Kontingent.
Go City verkauft für Amsterdam drei Produkte, die sich in der Logik unterscheiden, nicht im Programm.
Der All-Inclusive Pass ab 79 € für Erwachsene, mit reduziertem Kindertarif, gilt 1 bis 5 frei wählbare Kalendertage und öffnet in dieser Zeit 55 Attraktionen, Touren und Aktivitäten. Der Pass selbst bleibt ein Jahr ab Kauf einlösbar, die gewählten Tage laufen erst ab der ersten Nutzung. Go City wirbt damit, als einziger Amsterdam-Pass die Heineken Experience, Windmühlen-Touren und Madame Tussauds zugleich abzudecken; das Rijksmuseum gehört ebenfalls zum Angebot.
Der Explorer Pass ab 44 € funktioniert über die Auswahl: 3 bis 5 Ziele aus 43 Attraktionen, Touren und Aktivitäten, nach dem ersten Besuch 30 Tage gültig. Das ist der einzige Pass im Feld, den du über mehrere Wochen strecken kannst, praktisch für längere Aufenthalte oder eine Rundreise mit zwei Amsterdam-Etappen. Eine Grachtenfahrt als Open Boat Cruise ist wählbar, das Rijksmuseum dagegen nicht Teil der Explorer-Auswahl.
Der Essentials Pass ab 59 € ist die schmale Version davon: eine Leitattraktion nach Wahl, entweder Rijksmuseum oder Heineken Experience, plus zwei weitere Ziele aus den Top 14, ebenfalls 30 Tage ab Aktivierung nutzbar.
Für alle drei gilt: kein Nahverkehr. Go City führt für Amsterdam kein GVB-Produkt, Tram- und Metrotickets kaufst du in jedem Fall separat.
Dieses Produkt von Tiqets ist kein klassischer Städtepass, sondern ein Kombiticket aus drei Bausteinen, ab 43 €:
Damit ist es das einzige Bündel im Amsterdamer Feld, über das sich das Van-Gogh-Museum zusammen mit anderen Leistungen buchen lässt, und das macht es für viele Reisende interessanter als seine schmale Leistungsliste vermuten lässt. Ausgewiesen ist eine Ersparnis von bis zu 16 % gegenüber Einzeltickets, dazu ein Rabattcode über 10 % für weitere Amsterdam-Buchungen, einen Monat gültig.
Die Museumkaart ist kein Städtepass, sondern die Karte des niederländischen Museumsverbands, herausgegeben von der Stichting Museumkaart; die Einnahmen kommen den beteiligten Häusern zugute. Sie gilt ein Jahr und erlaubt unbegrenzte Besuche in über 500 Museen im ganzen Land.
Für Reisende ist die reguläre Jahreskarte selten die passende Form. An den Museumskassen gibt es für Besucher ohne niederländische Adresse eine vorläufige Karte, die 31 Tage gilt und maximal 5 Besuche zulässt. Die digitale Museumkaart-App steht nur innerhalb der EU zur Verfügung. Was die Karte nicht enthält: Nahverkehr, Grachtenfahrt und die kommerziellen Attraktionen wie Madame Tussauds oder die Heineken Experience. Sie ist eine reine Museumskarte und spielt ihre Stärke erst aus, wenn du über Amsterdam hinaus reist.
Die Methode ist bei jedem Pass dieselbe: Schreibe die Ziele auf, die du wirklich besuchen willst, addiere ihre Einzelpreise und dazu die Fahrkarten, die du ohne Pass lösen müsstest. Diese Summe stellst du dem Passpreis gegenüber.
Welche Ziele überhaupt auf deine Liste gehören, zeigt die Übersicht der Top-Sehenswürdigkeiten in Amsterdam. Steht die Liste, ist die Passfrage in wenigen Minuten entschieden.