Andalusien ist die südlichste Region Spaniens und für viele der Inbegriff spanischer Kultur: Flamenco, Stierkampf-Tradition, Tapas und ein achthundert Jahre währendes maurisches Erbe. Zwischen der Sierra Nevada und der Costa del Sol liegen prachtvolle Städte, weiße Bergdörfer, Olivenhaine bis zum Horizont und eine der reichsten Kulturlandschaften Europas.
Die maurische Vergangenheit hat hier ihre eindrucksvollsten Spuren hinterlassen – die Alhambra von Granada, die Mezquita von Córdoba und der Alcázar von Sevilla zählen zu den schönsten Bauwerken Spaniens.
Die schönsten Orte in Andalusien
- Sevilla – die Hauptstadt mit gewaltiger Kathedrale, dem maurischen Alcázar und der Flamenco-Tradition.
- Granada – Heimat der Alhambra, der berühmtesten maurischen Palastanlage, vor der Kulisse der Sierra Nevada.
- Córdoba – mit der Mezquita-Catedral, einer der eindrucksvollsten ehemaligen Moscheen der Welt.
- Málaga – lebendige Hafenstadt und Tor zur Costa del Sol, Geburtsstadt Picassos.
- Cádiz – eine der ältesten Städte Europas, auf einer Halbinsel im Atlantik gelegen.
Landschaft und Highlights
Andalusien ist landschaftlich enorm vielfältig: die schneebedeckte Sierra Nevada mit Spaniens höchsten Gipfeln, die weißen Dörfer („Pueblos Blancos“) wie das spektakulär über einer Schlucht thronende Ronda, die endlosen Olivenhaine um Jaén und die Strände der Costa del Sol und der Costa de la Luz. Im Westen lockt der Naturpark Doñana, im Süden blickt man von Tarifa über die Straße von Gibraltar bis nach Afrika.
Beste Reisezeit und Anreise
Am schönsten ist Andalusien im Frühling (April–Juni) und im Herbst (September/Oktober) – angenehm warm, während der Hochsommer im Landesinneren sehr heiß wird. Wichtige Flughäfen sind Málaga und Sevilla. Die großen Städte Sevilla, Córdoba, Granada und Málaga sind per Schnellzug (AVE) und Bus gut verbunden; für die weißen Dörfer und die Sierra Nevada lohnt sich ein Mietwagen.