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Die schönsten Strände in Andalusien

Von Tarifa bis Cabo de Gata – Atlantik, Mittelmeer und Naturstrände

Die schönsten Strände Andalusiens: Bolonia bei Tarifa, Zahara de los Atunes, La Caleta in Cádiz, Maro bei Nerja und der Naturpark Cabo de Gata – mit Tipps zu Anreise und bester Zeit.

Inhalt

Andalusien hat zwei Küsten: Im Westen die wilde, weite Costa de la Luz am Atlantik mit breiten Sandstränden und Wind, im Osten die ruhigere Mittelmeerküste bis zum vulkanischen Cabo de Gata. Dazwischen liegen Hafenstädte, Naturparks und einige der unbebautesten Strände Spaniens. Diese Auswahl zeigt die schönsten Strände und wie du sie erreichst.

1. Playa de Bolonia, Tarifa

Ein weiter Atlantik-Sandstrand bei Tarifa mit einer beeindruckenden Wanderdüne und den römischen Ruinen von Baelo Claudia am Rand. Oft windig – ein Paradies für Kite- und Windsurfer – und herrlich naturbelassen.

2. Zahara de los Atunes

Kilometerlanger, breiter Goldsandstrand an der Costa de la Luz, benannt nach dem traditionellen Thunfischfang. Zahara de los Atunes ist entspannt, wenig verbaut und ideal für lange Strandspaziergänge bei Atlantikbrise.

3. Playa de la Caleta, Cádiz

Der kleine Stadtstrand La Caleta liegt zwischen zwei Festungen in der Altstadt von Cádiz – eine geschützte Bucht mit Blick auf das historische Castillo de Santa Catalina. Stadtstrand-Atmosphäre mit Atlantikflair.

4. Playa de Maro, Nerja

Eine der schönsten Buchten der Costa del Sol: Maro bei Nerja liegt im Naturschutzgebiet der Klippen von Maro-Cerro Gordo, mit Kies und grobem Sand, klarem Wasser und einem Wasserfall, der nahe am Strand ins Meer fällt. Über einen steilen Weg erreichbar.

5. Cabo de Gata, Almería

Im Naturpark Cabo de Gata-Níjar liegen Andalusiens wildeste Strände – etwa Mónsul und die Playa de los Genoveses bei San José: vulkanisch gerahmt, unbebaut und teils nur zu Fuß oder per Shuttle erreichbar. Karg, fotogen und ruhig.

6. Playa de los Muertos, Carboneras

Ebenfalls im Cabo de Gata: Der „Strand der Toten“ ist ein heller Kiesstrand mit kristallklarem, tiefem Wasser unterhalb einer Steilküste. Der Abstieg ist anstrengend und es gibt keine Infrastruktur – dafür ist die Kulisse spektakulär. Vorsicht beim Baden, das Wasser fällt schnell ab.

7. Playa de la Victoria, Cádiz

Wer in Cádiz mehr Platz sucht als an La Caleta: Die Playa de la Victoria ist ein breiter, langer Stadtstrand mit feinem Sand, Promenade und voller Infrastruktur – einer der beliebtesten Strände der Stadt.

Praktische Tipps

An der Atlantikküste bei Tarifa und Zahara weht oft kräftiger Wind – ideal zum Surfen, weniger für ruhige Strandtage; prüf die Vorhersage. Für die Naturstrände im Cabo de Gata brauchst du Wasser, Schatten und festes Schuhwerk, da viele Buchten unbebaut und nur zu Fuß erreichbar sind. Ein Auto ist im Osten praktisch. Mehr zur Region findest du im Andalusien-Reiseführer.

Häufige Fragen

Hat Andalusien Atlantik- oder Mittelmeerstrände?+

Beides. Die Costa de la Luz im Westen (Provinzen Huelva und Cádiz) liegt am Atlantik – mit breiten, oft windigen Sandstränden wie Bolonia und Zahara de los Atunes. Die Costa del Sol und das Cabo de Gata im Osten liegen am ruhigeren Mittelmeer. Der Atlantik ist kühler und wellenreicher, dafür wirken die Strände weiter und wilder.

Wo sind die schönsten Naturstrände Andalusiens?+

Im Osten, im Naturpark Cabo de Gata-Níjar (Provinz Almería): Buchten wie die Playa de los Muertos oder Mónsul sind unbebaut, vulkanisch gerahmt und teils nur zu Fuß erreichbar. Auch Bolonia bei Tarifa mit seiner Wanderdüne und die Klippen von Maro bei Nerja zählen zu den naturnahen Höhepunkten.

Wann ist die beste Reisezeit für Andalusiens Strände?+

Die Badesaison reicht etwa von Mai bis Oktober, am wärmsten ist das Wasser im August und September. An der Atlantikküste bei Tarifa weht oft kräftiger Wind (Levante/Poniente) – gut für Surfer, weniger für ruhige Strandtage. Juni und September sind angenehm warm und weniger überlaufen als der Hochsommer.