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Apulien

Weiße Dörfer, kristallblaues Meer und mildes bis heißes Adriaklima, das prägt die italienische Region Apulien. Insgesamt 800 Kilometern Küste sowie zahlreiche Stränden und Buchten prägen die Landschaft der Region an der südöstlichen Stiefelspitze Italiens. Zwischen der verwinkelten Hafenstadt Bari und der antiken Barockstadt Lecce, die als Florenz des Südens gilt, bietet Apulien eine Mischung aus unberührter Natur, reicher Geschichte und lebendigem süditalienischen Flair.

Erste Besiedlungsspuren finden sich in den Grotten und Höhlen Apuliens. Insbesondere in Gargano, einem nördlichen Vorgebirge, und Salento, einer Halbinsel im äußersten Südosten, sind bis heute etliche Relikte und vielfältige Spuren der Vergangenheit erhalten.

Geografisch besteht Apulien etwa jeweils zur Hälfte aus Ebenen und Hügelland. Gebirge nehmen nur einen kleinen Teil der Fläche ein, das macht Apulien zum flachsten Gebiet Italiens. An der Küste finden sich dennoch viele Steilklippen und beeindruckende Kreidefelsen. Eingebettet zwischen der Adria und dem Ionischen Meer sind die Winter mild und die Sommer in der Regel heiß. Von der Küste Salentos liegt Albanien nur etwa 80 Kilometer entfernt.

Charakteristisches Highlight Apuliens sind die Trulli. Trulli sind weiße Rundhäuser, die es in ihrer ursprünglichen Form so nur im Südosten Italiens gibt. Durch ihre Bauweise aus massivem Naturstein mit dicken Wänden und kleinen Fenstern, bieten die Trulli einen effizienten Schutz gegen die oftmals große Sommerhitze in Apulien. Das macht die Trulli auch zur beliebten Unterkunft für Reisende.

Kulinarisch ist Apulien geprägt von der Mittelmeer- und Adriaküche. Frische Meeresfrüchte und Fisch werden in Apulien ebenso gerne verzehrt wie Pasta, in verschiedensten Variationen.

Besonderer Anziehungspunkt in Apulien ist das Castel del Monte, eine in der Adria gelegene Burg aus dem Jahr 1240, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Unbedingt sehenswert sind auch Polignano a Mare, ein malerisches Städtchen mit fjordähnlicher Bucht und einer reichen Unterwasserwelt, sowie die apulische Hauptstadt Bari, mit ihren verwinkelten Gassen, traditionellen Märkten und ausgezeichneter Gastronomie.

Ebenso einen Besuch wert sind der Alta Murgia Nationalpark, der abseits der Küste Erholung bietet sowie Baia della Zagare, ein naturbelassener Strand, der von eindrucksvollen Felsen aus Kalkstein gesäumt wird.

Obwohl Apulien viele Besucher aus dem In- und Ausland anzieht, gilt die Region noch immer als Geheimtipp. Neben den klassischen Hotspots gibt es noch viel Unbekanntes zu entdecken, das hebt Apulien von anderen Regionen des Landes ab.