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Thüringen-Ticket

Das Thüringen-Ticket der Deutschen Bahn stellt eine gute Möglichkeit dar, bei Zug- und Busfahrten durch Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen ein wenig Geld zu sparen. Besonders lohnenswert wird es, wenn man in einer Gruppe (bis zu fünf Personen) unterwegs ist: Denn während für die erste Person 24,50 Euro anfallen, zahlt jeder weitere Mitreisende nur noch 7,50 Euro. Innerhalb eines Tages sind mit diesem Ticket beliebig viele Fahrten möglich – gute Voraussetzungen für einen entspannten Tagesausflug mit der Deutschen Bahn.

Zum Thüringen-Ticket der Deutschen Bahn

Geltungsbereich

Trotz seines Namens kann das Thüringen-Ticket nicht nur in Thüringen genutzt werden, sondern auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Wer die Option „Thüringen-Ticket plus Westharz“ auswählt, kann darüber hinaus auch noch bestimmte Strecken in Niedersachsen nutzen. Dafür ist allerdings ein Aufpreis nötig: Statt 24,50 Euro zahlt die erste Person hier 35 Euro, für jeden weiteren Reisenden erhöht sich der Preis um 8,50 Euro. Das Thüringen-Ticket gilt in allen Nahverkehrszügen und auch in den meisten Linienbussen.

Gültigkeitszeitraum

Das Thüringen-Ticket ist am Tag der Nutzung – sofern es sich um einen Werktag handelt – ab 9 Uhr gültig und verliert seine Gültigkeit erst um 3 Uhr morgens des Folgetages. An Wochenenden und Feiertagen kann es bereits ab 0 Uhr genutzt werden!

Mitnahme von Kindern

Kinder, die nicht älter als fünf Jahre sind, dürfen ohnehin kostenlos mitfahren. Wenn man ein Thüringen-Ticket gebucht hat, kommt es aber noch besser: Bis zu drei Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren dürfen ebenfalls kostenlos dabei sein!

Eintragen der Namen

Zu beachten ist: Auf dem Thüringen-Ticket müssen die Namen aller (erwachsenen) Reisenden eingetragen werden. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass das Ticket weiterverkauft oder nach bereits erfolgter Nutzung noch verschenkt wird. Wer sein Thüringen-Ticket online erwirbt, muss bereits bei der Buchung die Namen aller Reisenden eintragen. Bei Tickets, die vor Ort erworben werden (also z. B. am DB-Automaten), müssen die Namen von Hand eingetragen werden. In diesem Fall ist es also möglich, auch eine unterwegs zugestiegene Person unmittelbar nach dem Zustieg noch einzutragen, wenn das verfügbare Kontingent an fünf Reisenden noch nicht ausgeschöpft ist.