Berlins Nahverkehr ist im Verkehrsverbund VBB organisiert und umfasst U-Bahn, S-Bahn, Bus, Tram und Fähren. Die U-Bahn betreibt die BVG, die S-Bahn die Deutsche Bahn – alle nutzen dasselbe Tarifsystem. Berlin ist weitläufig, weshalb der Nahverkehr für fast jeden Stadtbesuch unverzichtbar ist. Maßgeblich für den Ticketkauf sind die Tarifzonen A, B und C.
U-Bahn und S-Bahn
Das Rückgrat bilden U-Bahn und S-Bahn:
- U-Bahn – neun Linien (U1 bis U9) decken die Innenstadt eng ab, mit Knoten wie Alexanderplatz, Potsdamer Platz und Zoologischer Garten.
- S-Bahn – erschließt Innenstadt und Umland; die Ringbahn S41 (im Uhrzeigersinn) und S42 (gegen den Uhrzeigersinn) umrundet die Innenstadt.
Tarifzone A liegt innerhalb des S-Bahn-Rings, B reicht bis zur Stadtgrenze, C umfasst das Umland mit Flughafen BER und Potsdam. Für die meisten Stadtbesuche reicht ein AB-Ticket.
Bus und Tram
Das Busnetz ergänzt die Bahnen flächendeckend, dazu kommen Nachtbusse. Die Tram verkehrt vor allem im Ostteil der Stadt und ist dort eine gute Wahl für kürzere Strecken. Auf der Havel und an Seen betreibt die BVG zudem Fähren als Teil des ÖPNV.
Tickets
- Einzelfahrschein – eine Fahrt in eine Richtung mit Umsteigen; gilt nach Entwertung 2 Stunden.
- Kurzstrecke – günstiger für kurze Wege (wenige Stationen).
- Tageskarte und 7-Tage-Karte – für Vielfahrer, jeweils für AB, BC oder ABC.
Tickets gibt es an Automaten, in der BVG-App und in Bussen. Entwerte dein Papierticket vor Fahrtantritt am Entwerter. Wer viel sightseet, fährt mit der Berlin WelcomeCard oft günstiger, da sie Nahverkehr und Rabatte auf Sehenswürdigkeiten bündelt.
Anreise vom Flughafen
Der Flughafen BER liegt in Zone C – du brauchst ein ABC-Ticket. FEX, Regionalzüge sowie die S-Bahn-Linien S9 und S45 fahren in die Stadt; Details auf der Seite zu den Flughäfen in Berlin. Eine Übersicht der Highlights findest du bei den Top-Sehenswürdigkeiten in Berlin.