Bern, die Bundesstadt der Schweiz, liegt malerisch in einer Schleife der Aare. Die gut erhaltene mittelalterliche Altstadt mit ihren Sandsteinfassaden, kilometerlangen Laubengängen und reich verzierten Brunnen gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe – und lässt sich auch bei Regen trocken erkunden.
Als Sitz von Regierung und Parlament ist Bern das politische Herz der Schweiz, dabei aber überraschend gemütlich. Wahrzeichen ist der Zytglogge, ein alter Uhrturm mit astronomischem Uhrwerk, das zu jeder vollen Stunde sein Figurenspiel zeigt.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Bern
- Altstadt mit Lauben – die kilometerlangen überdachten Arkaden mit Geschäften, Cafés und Werkstätten prägen das UNESCO-Welterbe.
- Zytglogge – der mittelalterliche Uhrturm mit astronomischer Uhr und Figurenspiel zur vollen Stunde.
- Bundeshaus – Sitz von Regierung und Parlament, mit kostenlosen Führungen und dem Brunnen auf dem Bundesplatz.
- BärenPark – das weitläufige Gehege an der Aare erinnert an das Wappentier, das der Stadt den Namen gab.
- Berner Münster – die gotische Kathedrale mit dem höchsten Kirchturm der Schweiz und weitem Blick von oben.
- Zentrum Paul Klee – das markante Museumsgebäude von Renzo Piano mit der weltgrößten Sammlung des Künstlers.
- Rosengarten – der Aussichtspunkt über der Aareschleife mit dem klassischen Blick über die Altstadt.
- Aare – im Sommer schwimmen die Berner mit der Strömung durch die Stadt, ein beliebtes Sommererlebnis.
- Einstein-Haus – die Wohnung, in der Albert Einstein 1905 seine Relativitätstheorie entwickelte.
Praktische Tipps
Die Berner Altstadt erkundest du am besten zu Fuß – sie ist kompakt und durch die Lauben auch bei schlechtem Wetter angenehm. Tram und Bus erschließen die weiter außen liegenden Ziele wie das Zentrum Paul Klee. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September, wenn das Baden in der Aare zum Sommererlebnis gehört. Für die Highlights reicht ein Tag, mit Museen und Aarebad lohnen sich zwei.