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Boston CityPASS

CityPASS oder Go City: die drei Städtepässe für Boston im Vergleich

Boston hat keinen städtischen Pass. Der Vergleich von Boston CityPASS, Go City All-Inclusive und Explorer Pass mit Leistungen, Gültigkeit und Rechenlogik.

Eine Personenfähre im sonnigen Hafen von Boston zwischen Kais und festgemachten Booten.

Städtepässe & Tickets für Boston

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All-Inclusive Pass

All-Inclusive Pass

Besuchen Sie mehr als 45 Attraktionen an 1 bis 7 Tagen, einschließlich Hop-on/Hop-off-Bus

  • Aussichtspunkt Boston Observation Deck
  • Hafentour
  • Franklin Park Zoo
  • Harvard Museum für Naturgeschichte
  • Museum der Schönen Künste
  • Neuengland-Aquarium
  • Museum der Wissenschaft

Explorer Pass

Explorer Pass

Besuchen Sie 2-7 Attraktionen aus 30+ verfügbaren Attraktionen innerhalb von 60 Tagen inklusive Hop-on/Hop-off Bus

  • Aussichtspunkt Boston Observation Deck
  • Hafenrundfahrt
  • Franklin Park Zoo
  • Harvard Museum für Naturgeschichte
  • Museum der Schönen Künste
  • Neuengland-Aquarium
  • Museum der Wissenschaft

CityPASS

CityPASS

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Inhaltsverzeichnis

Für Boston gibt es keinen städtischen Pass. Das offizielle Besucherbüro Meet Boston gibt selbst keine Karte heraus und verweist auf zwei kommerzielle Anbieter. Zur Wahl stehen damit der Boston CityPASS und die beiden Go-City-Pässe All-Inclusive Pass und Explorer Pass. Die drei folgen unterschiedlichen Logiken, ihre Attraktionslisten überschneiden sich nur teilweise, und keiner enthält den Nahverkehr. Was jeder umfasst, wie lange er gilt und für wen sich welcher rechnet, klärt dieser Vergleich.

Die Boston-Pässe im Vergleich

Pass Dauer / Umfang Preis ab Eintritte Skip-the-Line Nahverkehr
Boston CityPASS 4 Eintritte, 9 aufeinanderfolgende Tage im Buchungsfenster Auswahl aus 7 Attraktionen nicht beworben, teils Zeitfenster nötig nein
Go City All-Inclusive Pass 1 bis 7 Tage, beliebig viele Besuche $ 79 Katalog von rund 47 Attraktionen nicht beworben nein
Go City Explorer Pass 2 bis 5 Attraktionen, 30 Tage Zeit $ 54 Katalog von rund 47 Attraktionen nicht beworben nein

Angegeben sind die Erwachsenenpreise der jeweils kleinsten Variante; Kinder zahlen bei allen drei Pässen weniger. Für den Boston CityPASS steht der aktuelle Betrag im Buchungsfenster.

Zwei Dinge fallen sofort auf. Erstens enthält kein einziger Pass den öffentlichen Nahverkehr. Zweitens wirbt für Boston weder CityPASS noch Go City mit bevorzugtem Einlass, teilweise ist sogar eine Reservierung Pflicht. Wer einen Pass vor allem kauft, um an Warteschlangen vorbeizukommen, kauft ihn aus dem falschen Grund.

Boston CityPASS: vier Ziele aus sieben

Herausgeber ist die US-Firma City Pass, Inc., nicht die Stadt. Du wählst vier Eintritte aus sieben Attraktionen:

  • New England Aquarium
  • Museum of Science
  • Boston Harbor City Cruises, die Hafenrundfahrt
  • View Boston Observation Deck
  • Franklin Park Zoo
  • Harvard Museum of Natural History samt Peabody Museum in Cambridge
  • Museum of Fine Arts, Boston

Der Pass gilt neun aufeinanderfolgende Tage ab dem ersten Attraktionsbesuch. Die erste Einlösung muss innerhalb eines Jahres ab Kauf erfolgen, danach verfallen die Tickets. Für das New England Aquarium und die Hafenrundfahrt brauchst du ein reserviertes Zeitfenster, gebucht wird es über die My-CityPASS-App. Parkgebühren sind nicht enthalten. Die Ersparnis gegenüber vier Einzeltickets beziffert der Anbieter mit rund 45 Prozent.

Die Stärke des Passes liegt dort, wo Go City nichts anzubieten hat: Aquarium, Hafenrundfahrt und das Harvard-Museum stehen nur in dieser Liste. Seine Schwäche ist die Enge der Auswahl. Sieben Ziele sind schnell durchgesehen, und wer zwei davon ohnehin nicht ansteuert, verschenkt einen Teil der Rechnung.

Go City All-Inclusive Pass: viel in wenigen Tagen

Der All-Inclusive Pass ist ein Zeitpass. Innerhalb der gebuchten Tageszahl, verkauft wird er für ein bis sieben Tage, besuchst du beliebig viele Attraktionen aus einem Katalog von rund 47 Angeboten. Er kostet ab $ 79. Die Laufzeit startet mit der ersten Attraktion; ein noch nicht aktivierter Pass bleibt ein Jahr ab Kaufdatum gültig und lässt sich innerhalb von 90 Tagen nach dem Kauf vollständig erstatten.

Im Katalog stehen unter anderem das View Boston Observation Deck, das Museum of Science, das Museum of Fine Arts, das USS Constitution Museum, die JFK Presidential Library and Museum, das Boston Children's Museum, die Führung „Walk Into History“ der Freedom Trail Foundation, eine historische Hafenrundfahrt und der CityView Hop-On-Hop-Off-Trolley.

Das Modell belohnt Tempo. Wer morgens ein Museum, mittags eine Führung und nachmittags eine Aussichtsplattform schafft, holt aus einem Tag mehr heraus, als drei Einzeltickets kosten würden. Wer gern lange in einem Haus bleibt oder einen Regentag einplant, zahlt für Kapazität, die er nicht nutzt.

Go City Explorer Pass: zwei bis fünf Ziele ohne Zeitdruck

Beim Explorer Pass wählst du 2 bis 5 Attraktionen aus demselben Katalog von rund 47 Angeboten, ab $ 54. Das Einlösefenster beträgt 30 Tage ab dem ersten Besuch, die Besuche müssen also nicht an aufeinanderfolgenden Tagen liegen.

Das ist die entspannteste der drei Varianten und die einzige, die einen Pass auch für einen längeren Aufenthalt oder eine Reise mit Ausflügen ins Umland sinnvoll macht. Die Auswahl bindet dich nicht an einen Tagesplan, und ein verregneter Nachmittag kostet nichts, weil keine Uhr läuft.

Lohnt sich ein Boston-Pass?

Die Rechnung ist bei allen dreien dieselbe. Schreibe die Ziele auf, die du wirklich besuchen willst, sieh ihre regulären Eintrittspreise beim jeweiligen Haus nach, addiere sie und stelle die Summe dem Passpreis gegenüber. Alles andere, vor allem beworbene Ersparnisprozente, ist eine Rechnung mit fremden Zielen.

  • Boston CityPASS: Er rechnet sich nur, wenn du wirklich vier der sieben Ziele ansteuerst. Teile den Passpreis gedanklich durch vier und vergleiche das Ergebnis mit dem Einzelpreis deiner Wunschziele. Aquarium, Museum of Science und View Boston liegen einzeln im oberen Bereich, der Franklin Park Zoo deutlich darunter. Vier teure Ziele sparen spürbar, zwei teure und zwei Verlegenheitsbesuche kaum noch.
  • All-Inclusive Pass: Hier zählt die Dichte pro Tag. Zwei Attraktionen täglich sind meist der Punkt, ab dem sich der Tagespreis trägt, drei machen ihn deutlich günstig. Bei einer Attraktion pro Tag ist der Einzelkauf besser. Je mehr Tage du buchst, desto niedriger der Tagespreis, aber nur, wenn du an jedem dieser Tage auch losziehst.
  • Explorer Pass: Er ist die einfachste Rechnung, weil du die gewählte Anzahl direkt gegen dieselbe Anzahl Einzeltickets stellst. Liegen deine Wunschziele einzeln im Schnitt über dem anteiligen Passpreis, sparst du, und zwar ohne Zeitdruck.

Kein Pass lohnt sich, wenn dein Boston vor allem aus Gehen besteht: Freedom Trail auf eigene Faust, Beacon Hill, North End, Public Garden, Harvard Yard, Quincy Market. Diese Stadt lässt sich zu großen Teilen ohne Eintritt erleben. Wer daneben nur ein oder zwei kostenpflichtige Ziele plant, kauft besser Einzeltickets. Dasselbe gilt für Reisende mit einem einzigen freien Tag und für alle, die sich ungern an einen Plan binden.

Welcher Pass für wen?

  • Familie mit Kindern: Boston CityPASS. Aquarium, Museum of Science und Franklin Park Zoo sind die drei Ziele, die Kinder tatsächlich tragen, und alle drei stehen in dieser Liste. Das Aquarium gibt es in keinem Go-City-Pass.
  • Geschichtsprogramm: Go City. USS Constitution Museum, JFK Presidential Library und die geführte Freedom-Trail-Runde stehen nur dort. Bei zwei bis vier dieser Ziele nimm den Explorer Pass, bei einem dichten Wochenende den All-Inclusive Pass.
  • Kurztrip mit vollem Programm: Go City All-Inclusive Pass für ein bis drei Tage. Er ist der einzige Pass, bei dem sich Tempo direkt auszahlt.
  • Längerer Aufenthalt, Besuche verteilt: Go City Explorer Pass. Die 30 Tage ab dem ersten Besuch passen zu Reisen, bei denen zwischen zwei Attraktionen ein Ausflug oder ein Arbeitstag liegt.
  • Museen und Aussicht, sonst wenig: rechne den Boston CityPASS gegen vier Einzeltickets, aber prüfe vorher, ob du das Museum of Fine Arts und das Harvard Museum wirklich beide einplanst.
  • Bummeln, Essen, Stadtviertel: kein Pass. Einzeltickets für die wenigen bezahlten Ziele.

Was kein Pass abdeckt

  • Nahverkehr. Weder CityPASS noch Go City enthalten Fahrten mit der MBTA. U-Bahn und Bus bezahlst du separat, entweder kontaktlos an der Schranke oder über einen Tagespass des Verkehrsbetriebs. Der CityView Hop-On-Hop-Off-Trolley im Go-City-Katalog ist eine Sightseeing-Tour auf fester Rundstrecke, kein Ersatz für die Bahn.
  • Das New England Aquarium bei Go City. Bostons meistbesuchte Attraktion fehlt in beiden Go-City-Pässen. Wer sie sehen will, braucht den Boston CityPASS oder ein Einzelticket. Das ist die wichtigste Abgrenzung zwischen den beiden Systemen.
  • Reservierungspflichtige Zeitfenster. Ein Pass ersetzt das Ticket, nicht den Termin. Für Aquarium und Hafenrundfahrt buchst du beim CityPASS vorab ein Zeitfenster; auch bei Go City lohnt der Blick auf die Hinweise zur jeweiligen Attraktion, bevor du am Eingang stehst.
  • Parkgebühren. Beim CityPASS ausdrücklich ausgenommen. In der Innenstadt und am Hafen ist Parken der teuerste Nebenposten des Tages.

Nur in beiden Systemen zugleich stehen Museum of Science, Museum of Fine Arts, View Boston und der Franklin Park Zoo. Wer sich zwischen CityPASS und Go City entscheidet, entscheidet sich also vor allem über die vier Ziele, die es jeweils nur auf einer Seite gibt.

Welche Sehenswürdigkeiten überhaupt auf deine Liste gehören, steht im Reiseführer Boston. Eine Übersicht der Städtepässe anderer Reiseziele findest du unter City Pässe.

Häufige Fragen

Welche Städtepässe gibt es für Boston? +
Drei, alle von kommerziellen Anbietern. Boston hat keinen eigenen städtischen Attraktionspass, das Besucherbüro Meet Boston gibt keine Karte heraus. Zur Wahl stehen der Boston CityPASS mit vier Eintritten aus sieben Attraktionen sowie von Go City der All-Inclusive Pass ab $ 79 und der Explorer Pass ab $ 54.
Ist der Nahverkehr in einem Boston-Pass enthalten? +
Nein, in keinem der drei Pässe. Fahrten mit der MBTA, also mit U-Bahn und Bus, bezahlst du separat. Auch der Hop-On-Hop-Off-Trolley im Go-City-Katalog ersetzt den Nahverkehr nicht, er ist eine Sightseeing-Tour mit fester Rundstrecke.
Ist das New England Aquarium in den Go-City-Pässen enthalten? +
Nein. Das New England Aquarium steht nicht im Go-City-Katalog. Wer Bostons meistbesuchte Attraktion sehen will, wählt sie über den Boston CityPASS oder kauft ein Einzelticket.
Wie lange gilt der Boston CityPASS? +
Neun aufeinanderfolgende Tage ab dem ersten Attraktionsbesuch. Die erste Einlösung muss innerhalb eines Jahres ab dem Kaufdatum erfolgen, danach verfallen die Tickets.
Lohnt sich ein Boston-Pass? +
Das hängt an deiner Liste, nicht am Pass. Stelle die Eintritte zusammen, die du wirklich besuchen willst, und vergleiche ihre Einzelpreise mit dem Passpreis. Liegen deine Wunschziele einzeln im Schnitt darüber, sparst du. Bei ein oder zwei kostenpflichtigen Zielen fährst du mit Einzeltickets günstiger.