Bremen ist eine alte Hansestadt an der Weser und zugleich das kleinste Bundesland Deutschlands. Das maritime Erbe prägt die Stadt bis heute – vom historischen Weserufer „Schlachte“ bis zum Überseehafen. Im Mittelpunkt steht der Marktplatz mit dem prächtigen Rathaus und der Roland-Statue, die gemeinsam zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Berühmt ist Bremen vor allem für das Grimm-Märchen der Stadtmusikanten, deren Bronzefigur am Rathaus zu den beliebtesten Fotomotiven zählt. Ein Bummel durch das verwinkelte Schnoorviertel und die expressionistische Böttcherstraße führt mitten ins mittelalterliche und frühere Bremen.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Bremen
- Bremer Rathaus – das UNESCO-Welterbe mit prachtvoller Weser-Renaissance-Fassade und historischem Ratskeller.
- Roland-Statue – das über zehn Meter hohe Wahrzeichen auf dem Marktplatz, Symbol für Freiheit und Marktrecht.
- Bremer Stadtmusikanten – die Bronzefigur von Esel, Hund, Katze und Hahn an der Westseite des Rathauses.
- Schnoorviertel – das älteste erhaltene Viertel mit engen Gassen, kleinen Handwerksläden und Cafés.
- Böttcherstraße – die kurze Gasse im expressionistischen Backsteinstil mit Glockenspiel und Museen.
- St.-Petri-Dom – die mächtige Domkirche am Marktplatz mit dem sehenswerten Bleikeller.
- Schlachte – die belebte Uferpromenade an der Weser mit Restaurants und Biergärten.
- Universum Bremen – das interaktive Science-Center im markanten Muschelbau, ideal für Familien.
Praktische Tipps
Bremen erreichst du bequem mit dem ICE; der Hauptbahnhof liegt nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Die Innenstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, für weitere Wege gibt es ein dichtes Straßenbahnnetz. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September; im Advent verwandelt sich der Marktplatz in einen der schönsten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands. Für die Highlights reichen ein bis zwei Tage, ein Abstecher nach Bremerhaven lohnt sich zusätzlich.