Breslau (polnisch Wrocław) ist die größte Stadt im Westen Polens und liegt an der Oder. Über zahlreiche Inseln und Brücken verteilt, trägt sie den Beinamen „Venedig Polens“. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Breslau deutsch, was sich bis heute in vielen Bauwerken und der Geschichte der Stadt spiegelt.
Das Wahrzeichen ist der große Marktplatz, der Ring, mit dem prächtigen gotischen Rathaus und bunten Bürgerhäusern. Ein besonderes Markenzeichen sind die kleinen Bronzezwerge, die überall in der Stadt versteckt sind und zum Suchen einladen.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Breslau
- Großer Ring (Rynek) – der farbenfrohe Marktplatz mit Bürgerhäusern, Cafés und Restaurants.
- Altes Rathaus – ein Meisterwerk gotischer Backsteinarchitektur mitten auf dem Ring.
- Dominsel (Ostrów Tumski) – der älteste Teil der Stadt mit dem Dom St. Johannes der Täufer und abends per Hand entzündeten Gaslaternen.
- Breslauer Zwerge – über 600 kleine Bronzefiguren, die als Stadtsymbol überall versteckt sind.
- Jahrhunderthalle – ein UNESCO-Welterbe und früher Stahlbeton-Bau mit gewaltiger Kuppel.
- Panorama von Racławice – ein riesiges Rundgemälde, das eine Schlacht von 1794 darstellt.
- Universität Breslau – mit der prachtvollen barocken Aula Leopoldina.
- Markthalle (Hala Targowa) – historische Halle mit Ständen für frische Produkte.
Praktische Tipps
Breslau lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden, da Altstadt, Dominsel und die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinanderliegen. Für längere Wege steht ein gutes Straßenbahnnetz bereit. Die beste Reisezeit ist der Sommer mit Cafés unter freiem Himmel auf dem Ring; im Advent lohnt der große Weihnachtsmarkt. Halte unterwegs Ausschau nach den kleinen Zwergen – das Suchen wird schnell zur liebsten Beschäftigung. Plane für die Highlights rund zwei Tage ein.