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Sehenswürdigkeiten in Brüssel

Die Top 10 Highlights der belgischen Hauptstadt – mit Tipps und Zeit

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Brüssel: Grand-Place, Manneken Pis, Atomium, die Kathedrale und das Königliche Viertel – mit Tipps zu Reihenfolge und Besuch.

Inhalt

Brüssel ist kompakter, als viele erwarten: Die meisten Highlights liegen rund um den Grand-Place und lassen sich gut zu Fuß verbinden. Diese Top 10 bündeln die Sehenswürdigkeiten, die du bei einem ersten Besuch gesehen haben solltest – von der prachtvollen Altstadt über das Königliche Viertel bis zum Atomium. Plane einen Tag für das Zentrum und einen zweiten für die weiter außen gelegenen Ziele.

1. Grand-Place

Der Grand-Place ist Brüssels Herzstück und gehört zum UNESCO-Welterbe – einer der schönsten Marktplätze Europas. Rund um den Platz reihen sich barocke Zunfthäuser mit vergoldeten Fassaden, das gotische Rathaus und das Maison du Roi. Besonders stimmungsvoll ist der Platz abends, wenn die Fassaden beleuchtet sind.

2. Manneken Pis

Der Manneken Pis ist Brüssels berühmtestes und zugleich kleinstes Wahrzeichen – eine nur etwa 60 Zentimeter hohe Brunnenfigur eines pinkelnden Jungen. Zu besonderen Anlässen wird er in eines seiner Hunderte Kostüme gekleidet. Nur wenige Minuten vom Grand-Place entfernt.

3. Atomium

Das Atomium im Norden der Stadt ist Brüssels modernes Wahrzeichen, errichtet für die Weltausstellung 1958. Das 102 Meter hohe Bauwerk stellt eine 165-milliardenfach vergrößerte Eisen-Elementarzelle dar. In der obersten Kugel erwartet dich eine Aussichtsplattform mit Panoramablick.

4. Kathedrale St. Michael und St. Gudula

Die gotische Kathedrale St. Michael und St. Gudula thront auf einem Hügel über der Stadt. Mit ihren beiden Türmen, den Glasfenstern aus dem 16. Jahrhundert und der mächtigen Barockkanzel ist sie das wichtigste Gotteshaus Brüssels und Schauplatz königlicher Zeremonien.

5. Königliches Viertel und Kunstmuseen

Das Königliche Viertel (Quartier Royal) rund um den Place Royal vereint den Königspalast, den Brüsseler Park und die Königlichen Museen der Schönen Künste mit Werken von Bruegel, Rubens und Magritte. Das angeschlossene Magritte-Museum zeigt die weltweit größte Sammlung des Surrealisten.

6. Galeries Royales Saint-Hubert

Die Galeries Royales Saint-Hubert von 1847 zählen zu den ältesten überdachten Einkaufspassagen Europas. Unter dem eleganten Glasdach reihen sich Chocolatiers, Buchläden und Cafés – der ideale Ort, um sich durch belgische Pralinen zu probieren.

7. Mont des Arts

Der Mont des Arts ist eine terrassierte Gartenanlage zwischen Ober- und Unterstadt. Von hier hast du einen der schönsten Ausblicke über die Dächer der Altstadt bis zum Rathausturm. Ringsum liegen Bibliothek, Museen und Konzertsäle.

8. Comic-Museum

Das Belgische Comic-Museum (Centre Belge de la Bande Dessinée) feiert die Heimat von Tim und Struppi, den Schlümpfen und Lucky Luke. Es ist in einem von Victor Horta entworfenen Jugendstilgebäude untergebracht und auch architektonisch ein Highlight.

9. Parc du Cinquantenaire

Der Parc du Cinquantenaire mit seinem monumentalen Triumphbogen entstand zum 50. Jahrestag der belgischen Unabhängigkeit. Im Park liegen mehrere Museen, darunter das Autoworld und das Kunst- und Geschichtsmuseum – eine grüne Pause nahe dem Europaviertel.

10. Europaviertel

Das Europaviertel rund um den Schuman-Platz ist das politische Zentrum der EU. Das Europäische Parlament mit dem Besucherzentrum Parlamentarium und dem Haus der europäischen Geschichte ist kostenlos zugänglich und macht die europäische Politik anschaulich erlebbar.

Praktische Tipps

Die Altstadt rund um den Grand-Place erkundest du am besten zu Fuß; für Atomium und Europaviertel nutzt du die Metro. Wenn du mehrere Museen besuchen möchtest, lohnt sich die Brussels Card mit freiem Eintritt und optionalem Nahverkehr. Plane das Zentrum an einem Tag, die weiter außen gelegenen Ziele am zweiten – und lass zwischendurch Zeit für Waffeln und Pralinen.

Häufige Fragen

Welche Sehenswürdigkeiten muss man in Brüssel gesehen haben?+

Die Pflichtziele sind der Grand-Place, der Manneken Pis, das Atomium und die Kathedrale St. Michael und St. Gudula. Dazu lohnen sich das Königliche Viertel mit den Kunstmuseen, der Mont des Arts, das Comic-Museum und ein Bummel durch die Galeries Royales Saint-Hubert.

Wie viele Tage braucht man für Brüssel?+

Für die wichtigsten Highlights reichen zwei volle Tage: einen für die Altstadt rund um den Grand-Place und das Königliche Viertel, einen für das Atomium, das Europaviertel und die Museen. Wer mehr Zeit hat, macht einen Tagesausflug nach Brügge oder Antwerpen.

Ist der Manneken Pis wirklich so klein?+

Ja. Die berühmte Brunnenfigur ist nur rund 60 Zentimeter hoch und überrascht viele Besucher durch ihre geringe Größe. Zu besonderen Anlässen wird sie in eines ihrer Hunderte Kostüme gekleidet, die im benachbarten GardeRobe-Museum ausgestellt sind.

Lohnt sich das Atomium?+

Das Atomium aus der Weltausstellung 1958 ist Brüssels modernes Wahrzeichen. Die Aussichtskugel bietet einen weiten Blick über die Stadt, die Ausstellungen in den Kugeln sind aber überschaubar. Es liegt etwas außerhalb, ist mit der Metro aber gut erreichbar – ideal in Kombination mit dem Mini-Europa-Park nebenan.