Budapest besteht aus zwei Hälften, die die Donau trennt: das flache Pest mit dem Parlament und den großen Boulevards und das hügelige Buda mit dem Burgviertel und der Fischerbastei. Der Hop-on-Hop-off-Bus verbindet beide Seiten über die Donaubrücken und ist eine bequeme Art, sich an einem ersten Tag einen Überblick zu verschaffen.
Die Linien im Überblick
Anbieter wie Big Bus Tours, City Sightseeing Budapest und Giraffe fahren meist zwei bis drei Routen, die sich an zentralen Punkten kreuzen:
- Rote Route (Stadtzentrum) – die große Runde durch beide Stadthälften, oft ab Deák Ferenc tér über die Andrássy út zum Heldenplatz, weiter zur Kettenbrücke und ins Budaer Burgviertel mit Fischerbastei, Burgpalast und Gellértberg. Eine Runde dauert rund 100 bis 120 Minuten.
- Blaue Route (Pest) – die kürzere Runde auf der Pester Seite mit Parlament, St.-Stephans-Basilika, Großer Synagoge und Zentralmarkt. Rund 60 bis 75 Minuten.
- Abendroute – einige Anbieter zeigen die beleuchteten Donauufer mit Parlament, Kettenbrücke und Burgviertel.
Mit einem Ticket darfst du beliebig oft ein- und aussteigen. An Bord gibt es in der Regel einen mehrsprachigen Audioguide.
Tickets und Gültigkeit
Üblich sind Tickets mit fester Laufzeit, häufig 24 oder 48 Stunden. Innerhalb dieser Zeit kannst du die Linien des Anbieters beliebig oft nutzen. Viele buchen vorab online, um nicht an der Haltestelle anstehen zu müssen. Die aktuellen Preise und Varianten findest du direkt beim Anbieter.
Lohnt sich der Sightseeing-Bus?
Der Bus rechnet sich vor allem, wenn du beide Stadthälften über die Donau bequem verbinden willst – gerade der Anstieg ins Burgviertel auf der Budaer Seite ist mit dem Bus angenehmer als zu Fuß. Wer vor allem in Pest rund um die Top-Sehenswürdigkeiten unterwegs ist, kommt mit der gut ausgebauten Metro und zu Fuß allerdings auch ohne den Bus gut zurecht.