Chile ist eines der faszinierendsten Reiseländer Südamerikas – und zugleich das langgestreckteste Land der Welt. Der schmale Küstenstreifen zieht sich über 4.300 Kilometer von der Atacama-Wüste im äußersten Norden bis zu den Gletschern und Fjorden Patagoniens im Süden. Kaum ein anderes Land vereint so viele Extremlandschaften: kochende Geysire auf über 4.000 Meter Höhe, flache Salzseen mit Flamingos, vulkanische Seenlandschaften und Gletscher, die bis ans Meer kalben.
Santiago de Chile ist ein moderner, gut angebundener Ausgangspunkt für alle Reiseregionen. Die Weingebiete liegen vor der Haustür, die Küstenstadt Valparaíso mit ihren bunten Treppenhäusern ist eine Stunde entfernt – und von dort aus geht es per Inlandsflug ans Ende der Welt.
Reisethemen
- Beste Reisezeit – wann du Atacama, Seengebiet und Patagonien am besten bereist
- Rundreise – wie du den langen Streifen Chiles sinnvoll in Etappen planst
Beste Reisezeit für Chile
Die beste Reisezeit hängt stark davon ab, welche Region du bereisen möchtest. Patagonien hat seine Hochsaison von November bis März (Südhalbkugel-Sommer): Die Wanderwege im Torres-del-Paine-Nationalpark sind schneefrei, die Tage lang. Im Gegenzug ist es in dieser Zeit voll und Unterkünfte sind früh ausgebucht. Die Atacama lässt sich das ganze Jahr besuchen; der milde Winter von Mai bis September ist sogar angenehmer als der heiße Sommer. Das zentrale Chile mit Santiago und den Weinregionen hat milde Sommer (Dezember–Februar) und einen freundlichen Frühling im September und Oktober.