Chile zieht sich über mehr als 4.000 Kilometer von der Atacama-Wüste im Norden bis nach Patagonien im Süden – kaum ein Land hat so viele Klimazonen. Es liegt auf der Südhalbkugel, die Jahreszeiten sind also umgekehrt zu Europa. Die beste Reisezeit richtet sich ganz nach der Region.
Die beste Reisezeit auf einen Blick
Für Patagonien ist der Südsommer von November bis März ideal: mildere Temperaturen, lange Tage und begehbare Wege. Die Atacama ist dank ihres trockenen Klimas fast ganzjährig möglich. Für Santiago und das Weinland sind Frühling (Sep–Nov) und Herbst (März–Mai) am angenehmsten.
Die Jahreszeiten im Detail
- November–März (Südsommer): beste Zeit für Patagonien und den Seengebiet-Süden; am Kap der Mitte warm und trocken.
- Juni–August (Südwinter): Skisaison in den Anden bei Santiago; Patagonien großteils geschlossen und kalt.
- Übergangsmonate (April–Mai, September–Oktober): ideal für Zentralchile, Weinregionen und Städtereisen.
Regionale Unterschiede
- Norden (Atacama, San Pedro): trocken und sonnig fast das ganze Jahr; Nächte kalt, im Hochland gelegentlich Sommerschauer.
- Zentralchile (Santiago, Valparaíso, Weinland): mediterran; Frühling und Herbst am angenehmsten, Sommer heiß und trocken.
- Süden und Patagonien (Torres del Paine): kühl und windig; nur von November bis März gut erschlossen.