Eine Chile-Rundreise ist eine Reise durch Extreme: Das Land zieht sich über mehr als 4.000 Kilometer von der trockensten Wüste der Welt bis zu den Gletschern Patagoniens. Ausgangspunkt ist meist die Hauptstadt Santiago, von wo aus du die Atacama-Wüste, das Seengebiet und Patagonien ansteuerst. Wegen der riesigen Distanzen sind Inlandsflüge praktisch unverzichtbar.
Klassische Route: 2–3 Wochen
Die bewährte Nord-Süd-Route für die erste Reise:
- Santiago & Umgebung (2–3 Tage) – die Hauptstadt mit einem Tagesausflug in die Weinregion und in die bunte Hafenstadt Valparaíso.
- Atacama-Wüste (3 Tage) – ab San Pedro de Atacama zu Geysiren, Lagunen, dem Mondtal und den Salzseen mit Flamingos.
- Seengebiet (2–3 Tage) – grüne Landschaft mit Vulkanen und Seen rund um Puerto Varas und Pucón.
- Patagonien (4–5 Tage) – der Nationalpark Torres del Paine mit Granittürmen, Gletschern und Trekkingrouten im äußersten Süden.
Die wichtigsten Stationen
- Santiago – Auftakt mit Hauptstadt, Weinland und Valparaíso.
- Atacama-Wüste – Geysire, Lagunen und Sternenhimmel.
- Seengebiet – Vulkane, Seen und Nationalparks.
- Torres del Paine – das Trekking-Highlight Patagoniens.
Praktische Tipps zur Rundreise
Plane die Route passend zur besten Reisezeit – für Patagonien ist der Südsommer von Dezember bis Februar ideal, während die Atacama ganzjährig bereisbar ist. Wegen der Entfernungen führt an Inlandsflügen kaum ein Weg vorbei; innerhalb der Regionen sind Mietwagen oder geführte Touren praktisch. Packe für stark wechselnde Klimazonen, von Wüstenhitze bis kühlem Patagonien-Wind, und buche Flüge und Patagonien-Unterkünfte früh.