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Cinque Terre

Fünf bunte Dörfer an Liguriens Steilküste

Die Cinque Terre für deine Reise: Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore, mit Wanderwegen, Cinque-Terre-Card und Tipps zur besten Reisezeit.

Malerisches Panorama des Fischerdorfes Vernazza in den Cinque Terre bei Sonnenuntergang, mit bunten Häusern direkt am Ligurischen Meer, dem kleinen Naturhafen und dem mittelalterlichen Wachturm.
Inhaltsverzeichnis

Die Cinque Terre sind fünf bunte Fischerdörfer an der Steilküste Liguriens, östlich von Genua. Eingebettet zwischen terrassierten Weinbergen und dem Meer bilden sie einen Nationalpark und gehören zum UNESCO-Welterbe. Autos bleiben weitgehend draußen, verbunden sind die Orte über Bahn, Boot und Wanderwege.

Die fünf Dörfer

  • Monterosso al Mare, das westlichste und größte Dorf, mit dem einzigen längeren Sandstrand der Cinque Terre.
  • Vernazza, für viele das malerischste Dorf, mit kleinem Naturhafen und Wehrturm.
  • Corniglia, das einzige Dorf ohne direkten Meereszugang, hoch auf einem Felsvorsprung gelegen.
  • Manarola, berühmt für seine pastellfarbenen Häuser am Fels und den Wein Sciacchetrà.
  • Riomaggiore, das östlichste Dorf mit fotogenem Hafenbecken und steilen Gassen.

Wandern und die Cinque-Terre-Card

Das Herz der Cinque Terre sind die Wanderwege: Der berühmte Küstenpfad „Sentiero Azzurro“ verbindet die Dörfer, einzelne Abschnitte sind allerdings je nach Sanierung gesperrt, aktuelle Infos gibt der Nationalpark. Für die kostenpflichtigen Pfade und den Nahverkehrszug gibt es die Cinque-Terre-Card, wahlweise mit oder ohne Bahnnutzung. Höher gelegene Wege durch die Weinberge bieten oft die schönsten Ausblicke und sind weniger überlaufen.

Beste Reisezeit und Anreise

Am besten besuchst du die Cinque Terre im Frühling (Mai/Juni) und im September, gutes Wanderwetter ohne den Hochsommertrubel. Die Anreise erfolgt am bequemsten per Bahn: Von La Spezia oder Levanto fahren regelmäßig Regionalzüge, die in jedem der fünf Dörfer halten. Ein Auto ist hier eher hinderlich, da die Dörfer kaum Parkmöglichkeiten haben.

Übernachten

Die Cinque Terre lassen sich entweder von innen heraus oder von einer günstigeren Basis am Rand erleben, und diese Wahl prägt deine Reise stärker als das einzelne Hotel. Entscheidend ist, ob du mitten in den Dörfern wohnen oder lieber preiswerter und ruhiger übernachten möchtest. Verbunden sind alle Orte per Zug und Wanderwegen.

In einem der fünf Dörfer, mitten im Geschehen

Wer direkt in Monterosso, Vernazza, Corniglia, Manarola oder Riomaggiore wohnt, erlebt die Dörfer früh morgens und abends ohne die Tagesgäste-Massen. Monterosso al Mare ist das bequemste Dorf, mit dem einzigen richtigen Sandstrand und den meisten Hotels. Vernazza und Riomaggiore gelten als die malerischsten, sind aber eng und teils steil.

La Spezia & Levanto, die günstigere Basis

Sind die Dörfer ausgebucht oder zu teuer, sind La Spezia im Süden und Levanto im Norden ideale Ausweichbasen. Beide haben einen Bahnhof mit häufigen Direktverbindungen, mehr und günstigere Zimmer und sind ruhiger. Von hier bist du in wenigen Minuten in den Cinque Terre.

Praktische Tipps

Buche in der Hauptsaison (Mai bis September) früh, das Zimmerangebot in den Dörfern ist begrenzt. Reise möglichst leicht, da Gassen und Treppen steil sind. Für die Zugfahrten zwischen den Orten lohnt sich die Cinque Terre Card. Mehr zur Region findest du im Ligurien-Reiseführer.

Häufige Fragen

Welche fünf Dörfer gehören zu den Cinque Terre? +
Von West nach Ost sind das Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore. Alle fünf liegen am steilen Küstenstreifen Liguriens und sind per Wanderweg und per Bahn miteinander verbunden. Monterosso hat als einziges einen größeren Sandstrand.
Was ist die Cinque-Terre-Card? +
Die Cinque-Terre-Card ist ein Kombiticket des Nationalparks. Sie gibt es als reine Wander-Card für die kostenpflichtigen Küstenpfade oder als Variante inklusive Nahverkehrszug zwischen den Dörfern. Sie ist an den Bahnhöfen und Park-Infopoints erhältlich.
Wann ist die beste Reisezeit für die Cinque Terre? +
Mai, Juni und September sind ideal: gutes Wanderwetter, warm genug zum Baden und nicht ganz so überlaufen wie im Hochsommer. Juli und August sind sehr voll. Im Winter haben viele Lokale geschlossen und Wanderwege können wegen Erdrutschgefahr gesperrt sein.