Colombo ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Herz von Sri Lanka, gelegen an der Westküste der Insel. Aus einem kleinen Fischerdorf wurde dank des geschützten Naturhafens ein begehrter Handelsplatz, um den Portugiesen, Niederländer und Briten nacheinander rangen. Diese Geschichte ist im Stadtbild bis heute sichtbar.
Heute ist Colombo eine quirlige Metropole, in der koloniale Bauten, buddhistische und hinduistische Tempel, Moscheen und eine moderne Skyline aufeinandertreffen. Der Regierungssitz liegt zwar seit 1982 im benachbarten Sri Jayewardenepura Kotte, doch Colombo bleibt das pulsierende Zentrum des Landes.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Colombo
- Fort – das historische Geschäftsviertel mit Kolonialbauten, dem alten Leuchtturm und modernen Hochhäusern.
- Galle Face Green – die weite Grünfläche am Meer, beliebt für Sonnenuntergänge und Streetfood.
- Gangaramaya-Tempel – einer der wichtigsten buddhistischen Tempel der Stadt mit einer eklektischen Sammlung.
- Pettah-Basar – ein farbenfrohes, lautes Marktviertel mit Gassen voller Waren aller Art.
- Red Mosque (Jami Ul-Alfar) – eine auffällige rot-weiß gestreifte Moschee in Pettah.
- Nationalmuseum – das größte Museum Sri Lankas mit Königsregalien und Kulturschätzen.
- Independence Square – das Denkmal zur Unabhängigkeit mit angrenzendem Park.
- Old Dutch Hospital – ein restauriertes Kolonialgebäude mit Restaurants und Geschäften.
Praktische Tipps
Vom internationalen Flughafen Bandaranaike nördlich der Stadt erreichst du Colombo per Taxi oder Bus. In der Stadt sind Tuk-Tuks das gängigste Verkehrsmittel; achte darauf, den Preis vorab zu vereinbaren oder eine App zu nutzen. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Dezember bis März. Colombo dient vielen Reisenden als Tor zu Sri Lanka – plane für die Stadt selbst ein bis zwei Tage ein.