Die Costa Brava („wilde Küste“) erstreckt sich im Nordosten Kataloniens von der Nähe Barcelonas bis zur französischen Grenze. Anders als die flacheren Küsten weiter südlich ist sie felsig und zerklüftet: Pinienbewachsene Steilküsten, versteckte Buchten mit kristallklarem Wasser und weiße Fischerdörfer prägen das Bild.
Die Region ist eng mit dem Maler Salvador Dalí verbunden, der hier lebte. Neben dem klassischen Badeurlaub locken Kultur, Küstenwanderwege und eine ausgezeichnete katalanische Küche.
Die schönsten Orte an der Costa Brava
- Girona – mittelalterliche Stadt im Hinterland mit Kathedrale, jüdischem Viertel und bunten Häusern am Fluss Onyar.
- Cadaqués – weißes Künstlerdorf an der Spitze des Cap de Creus, mit Dalís Wohnhaus im nahen Portlligat.
- Tossa de Mar – Badeort mit befestigter Altstadt direkt über dem Meer.
- Begur und Palafrugell – Tor zu den schönsten kleinen Buchten der mittleren Costa Brava.
- Figueres – Heimat des Teatre-Museu Dalí, des meistbesuchten Dalí-Museums.
Landschaft und Highlights
Der Reiz der Costa Brava liegt in ihren Calas – kleinen, oft nur zu Fuß oder per Boot erreichbaren Buchten zwischen Felsen und Pinien. Die Küstenpfade „Camins de Ronda“ verbinden viele davon und bieten grandiose Ausblicke. Der zerklüftete Naturpark Cap de Creus markiert den östlichsten Punkt des spanischen Festlands. Im Hinterland locken mittelalterliche Dörfer wie Pals und Peratallada sowie die kulturreiche Stadt Girona.
Beste Reisezeit und Anreise
Am schönsten ist die Costa Brava im späten Frühling (Mai/Juni) und im September – warm genug zum Baden, aber ohne den Hochsommertrubel. Die Anreise erfolgt meist über Barcelona oder den Flughafen Girona; mehr zu den Verbindungen findest du auf der Seite zum Flughafen Barcelona. Für die nördlichen Buchten ist ein Mietwagen ideal, da viele Orte abseits der Bahn liegen.