Die Costa Brava trägt ihren Namen – „wilde Küste“ – zu Recht: Zwischen Blanes und der französischen Grenze fällt die Küste felsig ins Meer, dazwischen liegen unzählige kleine Buchten (Calas) mit Pinien, türkisem Wasser und groben Sand- oder Kiesstränden. Diese Auswahl zeigt die schönsten Strände und wie du sie erreichst.
1. Cala Sa Tuna, Begur
Eine kleine, geschützte Bucht unterhalb des Bergdorfs Begur – Kies und grober Sand, klares Wasser und ein paar Restaurants direkt am Ufer. Ruhiger und authentischer als die großen Ortsstrände.
2. Aiguablava, Begur
Der Name bedeutet „blaues Wasser“, und das hält Aiguablava auch: eine türkis leuchtende Bucht mit feinem Sand, gerahmt von Felsen und Pinien. Einer der fotogensten Strände der Küste, im Sommer entsprechend voll.
3. Cala Pola, Tossa de Mar
Zwischen Tossa de Mar und Sant Feliu liegt die Cala Pola versteckt in einer waldigen Bucht – grober Sand, klares Wasser und ein angeschlossener Campingplatz. Der Weg dorthin ist eng, lohnt sich aber.
4. Platja de Castell, Palamós
Einer der wenigen unverbauten Sandstrände der Costa Brava: Platja de Castell bei Palamós blieb dank Bürgerprotest naturbelassen, ohne Hotels direkt am Strand. Breiter Sand, Dünen und eine iberische Ausgrabungsstätte am Hang.
5. Cadaqués
Das weiße Künstlerdorf Cadaqués auf der Halbinsel Cap de Creus hat keinen großen Sandstrand, dafür mehrere kleine Kiesbuchten direkt am Ort und in Nachbarbuchten wie Portlligat, wo Salvador Dalí lebte. Schroffe Felskulisse statt Liegenreihen.
6. Sa Riera, Begur
Ein etwas größerer Strand nördlich von Begur mit Sand und Kies, kleinen Fischerbooten und Tavernen – guter Ausgangspunkt für den Camí de Ronda zu den noch ruhigeren Nachbarbuchten Illa Roja und Sa Tuna.
7. Platja de Lloret, Lloret de Mar
Der lange Stadtstrand von Lloret de Mar ist das Gegenteil der versteckten Calas: breit, flach abfallend, mit Promenade, Strandbars und Trubel. Praktisch und familienfreundlich, wenn du Infrastruktur statt Einsamkeit suchst.
Praktische Tipps
Komm an die kleinen Calas vormittags, denn die Parkplätze sind eng und früh voll. Pack Wasserschuhe für die Kiesbuchten ein und plane eine Etappe auf dem Camí de Ronda, dem Küstenwanderweg, der viele Buchten verbindet. Mehr zur Region findest du im Costa-Brava-Reiseführer.