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Danzig

Hansestadt an der Ostsee mit prachtvoller Altstadt

Danzig für deine Städtereise: der Lange Markt mit dem Neptunbrunnen, das Krantor an der Mottlau, die Marienkirche und die Westerplatte – mit den Top-Sehenswürdigkeiten und Tipps.

Spiegelglatte Mottlau (Motława) vor der historischen Danziger Altstadt (Długie Pobrzeże) in der Abenddämmerung, mit einem nachgebauten Piratensegelschiff und bunten Hansehäusern.
Inhalt

Danzig liegt an der polnischen Ostseeküste und blickt auf eine bewegte Geschichte als Hansestadt zurück. Hier hat sich ein bedeutender Teil der Geschichte Polens abgespielt: Auf der Westerplatte begann 1939 der Zweite Weltkrieg, in der Danziger Werft formierten sich die Streiks der Solidarność-Bewegung.

Doch auch wer sich nicht für Geschichte interessiert, kann Danzig genießen – etwa bei einem Bummel durch die prachtvoll wiederaufgebaute Altstadt oder am Ufer der Mottlau, wo historische Hafenarchitektur auf moderne Bauten trifft. Probieren solltest du das berühmte Danziger Goldwasser, einen Likör mit Blattgold.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Danzig

  • Langer Markt (Długi Targ) – die prachtvolle Prachtstraße mit reich verzierten Bürgerhäusern und dem berühmten Neptunbrunnen.
  • Krantor (Żuraw) – das mittelalterliche Hafentor an der Mottlau, einst der größte Hafenkran Europas und Wahrzeichen der Stadt.
  • Marienkirche – eine der größten Backsteinkirchen der Welt, mit Platz für rund 25.000 Menschen und einem begehbaren Turm.
  • Rechtstädtisches Rathaus – das gotisch-renaissancezeitliche Rathaus mit Turm und reich ausgestatteten Innenräumen.
  • Mariacka-Straße – die romantische Gasse mit Beischlägen, Wasserspeiern und zahlreichen Bernstein-Läden.
  • Museum des Zweiten Weltkriegs – ein modernes, eindrucksvolles Museum, das den Krieg umfassend dokumentiert.
  • Westerplatte – die Halbinsel am Hafen, an der 1939 der Zweite Weltkrieg begann, heute mit Denkmal und Gedenkstätte.
  • Europäisches Solidarność-Zentrum – ein Museum auf dem Werftgelände zur Geschichte der polnischen Gewerkschaftsbewegung.

Praktische Tipps

Danzig erreichst du per Direktflug aus vielen deutschen Städten zum Flughafen Gdańsk-Rębiechowo oder mit dem Zug. Innerhalb der Region verbindet die Schnellbahn SKM die Dreistadt Danzig–Sopot–Gdynia, in der Altstadt kommst du gut zu Fuß und mit Straßenbahnen voran. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September mit warmen Tagen und belebten Stränden; im Sommer lohnt der große Dominikanermarkt. Plane für die Highlights zwei bis drei Tage ein.

Häufige Fragen

Wofür ist Danzig bekannt?+

Danzig (polnisch Gdańsk) ist eine Hansestadt an der polnischen Ostseeküste, bekannt für ihre prachtvoll wiederaufgebaute Altstadt, ihre maritime Geschichte und ihre Rolle in der Weltgeschichte: Auf der Westerplatte begann 1939 der Zweite Weltkrieg, in der Werft formierte sich die Solidarność-Bewegung.

Wie viele Tage sollte man für Danzig einplanen?+

Für die Altstadt und die wichtigsten Museen reichen zwei Tage. Mit einem Ausflug nach Sopot oder an die Ostseestrände solltest du drei Tage einplanen. Danzig eignet sich gut für ein langes Wochenende.

Wann ist die beste Reisezeit für Danzig?+

Von Mai bis September ist es am angenehmsten, mit warmen Tagen und belebten Strandbädern. Im Sommer findet der traditionsreiche Dominikanermarkt statt, einer der größten Open-Air-Märkte Europas.