Dubai City Pass
Besuchen Sie mehr als 15 Attraktionen in 1 bis 7 Tagen, einschließlich Hop-on/Hop-off-Bus
- Dubai Aquarium
- Wüstensafari
- Schnellboot-Tour
- Abu Dhabi Tour
- Burj Khalifa
Dubai Pass, Go City und Turbopass: die Attraktionspässe der Stadt im Vergleich
Fünf Pässe konkurrieren in Dubai: der Dubai Pass, drei Go-City-Varianten und der Turbopass. Der Vergleich zeigt Umfang, Gültigkeit und ab wann sich ein Pass rechnet.
Die beliebtesten Pässe und Tickets mit tagesaktuellen Preisen, direkt beim Anbieter buchbar.
Einen städtischen Pass gibt es in Dubai nicht. Stattdessen konkurrieren vier Anbieter mit fünf Produkten. Am nächsten an der Stadt steht der Dubai Pass, der über das offizielle Tourismusportal Visit Dubai verkauft wird, betrieben aber vom Unternehmen Smartvisit. Daneben stehen die drei Go-City-Pässe Essentials, Explorer und All-Inclusive sowie der Dubai City Pass der deutschen Turbopass GmbH. Allen gemeinsam ist eines: Sie bündeln Eintritte und Erlebnisse, den Nahverkehr enthält keiner.
| Pass | Dauer / Umfang | Preis ab | Eintritte | Skip-the-Line | Nahverkehr |
|---|---|---|---|---|---|
| Dubai Pass | fünf Produktlinien, 2 Tage bis unbegrenzt | beim Anbieter | über 30 Erlebnisse zur Auswahl | nur teilweise zugesagt | nein |
| Go City Essentials Pass | 3 Attraktionen, 30 Tage ab erstem Besuch | $ 189 | Auswahl aus 20 Zielen | nicht ausgewiesen | nein |
| Go City Explorer Pass | 3 bis 10 Attraktionen, 30 Tage ab erstem Besuch | $ 209 | Auswahl aus 63 Zielen in Dubai und Abu Dhabi | nicht ausgewiesen | nein |
| Go City All-Inclusive Pass | 2, 3, 4, 5, 7 oder 10 Tage, unbegrenzte Besuche | $ 339 | 47 enthaltene Attraktionen | nicht ausgewiesen | nein |
| Dubai City Pass (Turbopass) | Tagesanzahl im Buchungsformular wählbar | beim Anbieter | über 20 Attraktionen | nicht ausgewiesen | nein |
Die Preise sind Erwachsenen-Startpreise der kleinsten Variante. Für den Dubai Pass und den Turbopass weisen die Anbieter keinen festen Startpreis aus, dort siehst du den Betrag erst im Buchungsformular. Kinderpreise und Altersgrenzen nennen die Passseiten ebenfalls nicht durchgängig, auch die prüfst du beim Buchen.
Der Dubai Pass ist der einzige Pass, der über das Tourismusportal der Stadt verkauft wird. Ein städtisches Eigenprodukt ist er trotzdem nicht: Betreiber ist Smartvisit International, die Vermarktung läuft über eine eigene Subdomain des Portals. Diese Nähe zur Stadt ist ein Argument für die Seriosität des Angebots, nicht automatisch für den besseren Preis.
Fünf Produktlinien stehen zur Wahl:
Insgesamt stehen über 30 Erlebnisse zur Auswahl. Gekaufte Pakete sind in der Regel zwei Jahre ab Kaufdatum gültig, was bei früh gebuchten Reisen entspannt. Achte beim Unlimited Pass auf die Zählweise: Er läuft über aufeinanderfolgende Kalendertage, nicht über 24-Stunden-Zeiträume. Wer am ersten Tag erst abends startet, verliert diesen Tag praktisch.
Zwei Punkte gehören zur ehrlichen Einordnung. Erstens ist Skip-the-Line nicht durchgängig zugesagt, der Anbieter formuliert nur, dass sich die Warteschlange bei bestimmten Gelegenheiten umgehen lässt. Zweitens sind die beworbenen Ersparnisse von bis zu 40 bis 60 Prozent Marketingzahlen gegen die Kassenpreise, keine Größe, mit der du kalkulieren solltest. Verwaltet wird alles über die Smartvisit-App mit digitaler Pass-Wallet, Karte und Buchungsfunktion.
Go City fährt in Dubai eine Dreier-Staffelung vom kleinen Wahlpaket bis zum Tagespass.
Der Essentials Pass ab $ 189 ist der Einstieg: 3 Attraktionen aus einer kuratierten Auswahl von 20 Zielen, darunter At The Top im Burj Khalifa. Nach dem ersten Besuch bleibt der Pass 30 Tage gültig, ab Kauf ist er ein Jahr lang einlösbar. Die Big-Bus-Tagestour zählt als eine deiner drei Attraktionen, ein Nahverkehrsticket ist sie nicht.
Der Explorer Pass ab $ 209 erweitert das Prinzip deutlich: 3 bis 10 Attraktionen aus einem Pool von 63 Zielen, und dieser Pool reicht über die Stadtgrenze bis nach Abu Dhabi. Auch hier gilt das 30-Tage-Fenster ab dem ersten Besuch, die Tage müssen also nicht aufeinanderfolgen. Das ist der flexibelste Pass im Feld und für die meisten Dubai-Reisen der naheliegende Kandidat.
Der All-Inclusive Pass ab $ 339 dreht die Logik um: Du buchst 2, 3, 4, 5, 7 oder 10 Tage und besuchst in dieser Zeit beliebig viele der 47 enthaltenen Attraktionen, At The Top eingeschlossen. Ab Kauf ist er ein Jahr lang aktivierbar, danach läuft die gebuchte Tagesanzahl. Ob sich diese Tage unterbrechen lassen, weist der Anbieter nicht aus, plane also mit durchgehenden Tagen.
Für alle drei gilt: Kein Go-City-Pass enthält den Nahverkehr, und Skip-the-Line sagen die Passseiten nicht zu. Rechne diesen Vorteil nicht ein, solange die einzelne Attraktion ihn nicht bestätigt.
Der Dubai City Pass kommt von der Turbopass GmbH aus Deutschland, was für deutschsprachige Buchung und Support spricht. Die Passdauer wählst du über ein Tagesfeld im Buchungsformular, der Pass kommt digital per E-Mail und wird per QR-Code eingelöst. Einen festen Startpreis nennt der Anbieter nicht, du siehst ihn erst beim Buchen.
Inhaltlich ist das Paket erlebnislastiger als die Konkurrenz. Genannt werden über 20 Attraktionen, darunter der Dubai Frame, The View at The Palm, Atlantis Aquaventure, eine Wüstensafari mit BBQ, eine Abu-Dhabi-Tagestour mit der Großen Moschee, eine Sunset Dinner Cruise, eine Speedboot-Tour und die Hop-on-Hop-off-Bustour.
Die wichtigste Einschränkung steht im Kleingedruckten: Der Burj Khalifa gehört nicht zum Grundpaket. At The Top auf den Etagen 124 und 125 ist eine kostenpflichtige Zubuchung, ebenso die Show La Perle. Wer wegen des höchsten Gebäudes der Welt nach Dubai fliegt, sollte diesen Aufpreis von Anfang an einrechnen und den Gesamtpreis dann gegen die Go-City-Pässe stellen, bei denen der Aufstieg enthalten oder wählbar ist.
Die Rechnung ist bei jedem Pass dieselbe: Schreibe die Ziele auf, die du auch ohne Pass besuchen würdest, addiere ihre aktuellen Einzelpreise und vergleiche die Summe mit dem Passpreis. Ziele, die du nur wegen des Passes mitnimmst, dürfen in dieser Rechnung nicht auftauchen.
In Dubai spielt die Rechnung schneller für den Pass als in europäischen Städten, weil die Leitattraktionen einzeln teuer sind. Der Aufstieg im Burj Khalifa, Wüstensafaris mit Dünenfahrt, die großen Wasserparks und Tagestouren nach Abu Dhabi liegen alle im oberen Preissegment. Daraus ergeben sich brauchbare Schwellen:
Kein Pass lohnt sich, wenn dein Programm vor allem aus Stränden, Souks, Malls, der Fountain-Show und dem Bummeln durch Al Fahidi besteht, wenn du nur ein einziges kostenpflichtiges Ziel ansteuerst oder wenn dein Aufenthalt so kurz ist, dass zwischen den Terminen keine Zeit für Attraktionen bleibt. Dann kaufst du dieses eine Ticket einzeln.
Der Nahverkehr. Metro, Tram, Bus und Wasserbus laufen in Dubai über die Nol-Karte der Verkehrsbehörde RTA. Sie ist in keinem der fünf Pässe enthalten und wird separat gekauft. Was die Pässe bieten, sind Transfers bei einzelnen Attraktionen und die Hop-on-Hop-off-Bustour, die beim Dubai Pass und bei Go City als eine deiner Attraktionen zählt und beim Turbopass zum Paket gehört. Als Ersatz für ein Nahverkehrsticket taugt sie nicht, weil sie feste Routen und Betriebszeiten hat.
Feste Attraktionslisten. Die Anbieter tauschen ihre Partner unterjährig aus. Was heute im Katalog steht, kann zu deinem Reisetermin fehlen. Prüfe deine zwei, drei wichtigsten Ziele vor dem Kauf einzeln auf der Passseite, statt dich auf eine Gesamtzahl wie „über 30 Erlebnisse" zu verlassen.
Garantierter Einlass. Der Burj Khalifa arbeitet mit Zeitfenstern, Sunset-Slots sind früh ausgebucht. Ein Pass verschafft dir keinen Vorrang gegenüber der Kapazitätsgrenze, sondern nur den Eintritt. Buche solche Slots so früh wie möglich.
Welche Ziele überhaupt auf deine Liste gehören, zeigt unsere Übersicht der Sehenswürdigkeiten in Dubai.