Edinburgh vereint dramatische Landschaft und reiche Geschichte auf engem Raum. Diese Top 10 bündeln die Highlights, die du bei einem ersten Besuch gesehen haben solltest – von der Burg über die mittelalterliche Altstadt bis zu den Aussichtshügeln. Die Stadt ist kompakt und gut zu Fuß erkundbar; pack wetterfeste Kleidung ein, das Wetter wechselt schnell.
1. Edinburgh Castle
Das Edinburgh Castle thront auf einem erloschenen Vulkanfelsen über der Stadt und ist Schottlands meistbesuchte Sehenswürdigkeit. Hinter den Mauern warten die schottischen Kronjuwelen (Honours of Scotland), der Stein von Scone, die Kapelle St. Margaret’s und die täglich abgefeuerte One O’Clock Gun. Tickets mit fester Zeit unbedingt vorab buchen.
2. Royal Mile
Die Royal Mile ist die historische Hauptachse der Altstadt und verbindet das Castle mit dem Holyrood Palace. Entlang der Straße reihen sich Pubs, Wollwaren-Läden und enge Seitengassen, die sogenannten Closes. Abseits des Trubels lohnt ein Abstecher in die unterirdischen Gewölbe und Höfe wie Mary King’s Close.
3. Arthur’s Seat
Der Arthur’s Seat ist der 251 Meter hohe Hausberg Edinburghs – der Gipfel eines erloschenen Vulkans im Holyrood Park. Der Aufstieg dauert je nach Route etwa eine Stunde und belohnt mit einem grandiosen Rundblick über Stadt, Burg und das Meer. Festes Schuhwerk genügt; der Weg ist kostenlos.
4. Palace of Holyroodhouse
Am unteren Ende der Royal Mile liegt der Palace of Holyroodhouse, die offizielle Residenz der britischen Krone in Schottland. Berühmt sind die Gemächer von Mary Stuart und die Ruine der Holyrood Abbey. Bei Anwesenheit der Royals ist der Palast geschlossen – sonst lohnt die Audioführung durch die Prunkräume.
5. New Town und die georgianische Architektur
Die New Town aus dem 18. Jahrhundert kontrastiert mit ihren eleganten, symmetrischen Straßenzügen die verwinkelte Altstadt. Beide zusammen sind UNESCO-Welterbe. Die Princes Street, die George Street und die Charlotte Square zeigen den georgianischen Stil; das Georgian House gibt Einblick in das Wohnen jener Zeit.
6. Calton Hill
Der Calton Hill ist ein leicht erreichbarer Aussichtshügel mit einigen der bekanntesten Postkartenmotive der Stadt. Auf der Kuppe stehen das National Monument, das an den Parthenon erinnert, sowie das Nelson Monument. Besonders schön ist der Blick über die Stadt und auf den Arthur’s Seat zum Sonnenuntergang.
7. National Museum of Scotland
Das National Museum of Scotland vereint schottische Geschichte, Naturkunde, Technik und Weltkulturen unter einem Dach – darunter das berühmte Klonschaf Dolly. Der Eintritt ist frei, und von der Dachterrasse hast du einen schönen Rundblick über die Altstadt. Ein idealer Ort für einen Regentag.
8. Scottish National Gallery
Die Scottish National Gallery am Fuß des Mound zeigt bei freiem Eintritt Meisterwerke von Botticelli, Tizian, Raffael und Vermeer sowie schottische Maler. Die zentrale Lage zwischen Alt- und Neustadt macht sie zum perfekten Zwischenstopp beim Stadtbummel.
9. Dean Village und Water of Leith
Nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt liegt das idyllische Dean Village am Flüsschen Water of Leith – ein ehemaliges Mühlendorf mit historischen Gebäuden, das wie aus einer anderen Zeit wirkt. Entlang des Flusses führt ein ruhiger Spazierweg, vorbei am St Bernard’s Well.
10. Greyfriars Kirkyard und die Altstadt-Gassen
Der Greyfriars Kirkyard ist ein atmosphärischer Friedhof, der Fans von Harry Potter wegen vieler Namensgeber bekannt ist und an die treue Geschichte von Greyfriars Bobby erinnert. Ringsum führen die alten Gassen zur Victoria Street, deren bunte Fassaden zu den fotogensten Ecken der Stadt zählen.
Praktische Tipps
Beginne früh am Castle, bevor die Reisegruppen eintreffen, und arbeite dich die Royal Mile hinab. Plane den Arthur’s Seat für einen klaren Tag und kombiniere die kostenlosen Museen und Galerien mit Regenwetter. Wer im August reist, sollte Tickets und Unterkunft wegen des Festivals früh buchen. Für den weitläufigen Überblick und die Wege zwischen Alt- und Neustadt bietet sich auch der Hop-on-Hop-off-Bus an.