Der Eiffelturm ist das weltbekannte Wahrzeichen von Paris und mit über 300 Metern Höhe einer der meistbesuchten Aussichtspunkte der Welt. 1889 zur Weltausstellung errichtet, gilt der eiserne Koloss aus rund 18.000 Stahlteilen bis heute als Meisterwerk der Ingenieurskunst. Von seinen drei Ebenen auf etwa 57, 115 und 276 Metern eröffnet sich ein großartiger Blick über die ganze Stadt.
Geschichte und Bedeutung
Geplant von den Ingenieuren Maurice Koechlin und Émile Nougier aus dem Büro von Gustave Eiffel, entstand der Turm in nur gut zwei Jahren. Bei seiner Eröffnung war er heftig umstritten: 300 Intellektuelle und Künstler verurteilten ihn als „nutzlos und monströs“. Eigentlich nur als temporäres Bauwerk gedacht, blieb er dank seiner Nutzung als Funk- und Sendeturm erhalten – und wurde zum Symbol von Paris schlechthin.
Tickets und Besuch
Der Eiffelturm arbeitet mit Zeitfenster-Tickets, die du am besten vorab online buchst – beliebte Slots zum Sonnenuntergang sind oft Tage im Voraus vergeben. Das Standardticket mit dem Aufzug zur 2. Etage ist dabei günstiger als oft erwartet (ab etwa 22 €); der Aufstieg über die Treppe kostet noch weniger. Wer bis zum Gipfel möchte, zahlt spürbar mehr und muss zusätzliche Wartezeit am oberen Aufzug einplanen. Skip-the-Line-Tickets ersparen dir die Schlangen an der Kasse.
Tipps für den Besuch
Komm kurz vor Sonnenuntergang, um Tag- und Nachtblick zu verbinden – oder früh am Morgen, wenn es deutlich ruhiger ist. Wer fit ist und Geld sparen will, nimmt die Treppe bis zur 2. Etage. Sicherheitskontrollen am Eingang kosten Zeit, plane sie ein. Für ein klassisches Foto des gesamten Turms lohnt der Weg zum Trocadéro auf der anderen Seine-Seite.