Elba ist die größte Insel des Toskanischen Archipels und liegt vor der Westküste der Toskana. Anders als das oft flache Festland ist Elba bergig und grün: dichte Macchia, Pinienwälder und mit dem Monte Capanne ein über 1.000 Meter hoher Gipfel prägen das Bild – umrahmt von glasklaren Buchten in allen Blautönen.
Berühmt wurde die Insel durch Napoleon, der hier 1814/15 sein erstes Exil verbrachte. Heute ist Elba vor allem ein entspanntes Bade- und Wanderziel, das italienische Familien ebenso schätzen wie Taucher und Mountainbiker.
Die schönsten Orte auf Elba
- Portoferraio – die Inselhauptstadt mit Hafen, mächtigen Medici-Festungen und Napoleons Stadtresidenz Villa dei Mulini.
- Marina di Campo – der größte Badeort im Süden mit langem Sandstrand und lebhafter Promenade.
- Marciana – mittelalterliches Bergdorf am Fuß des Monte Capanne, Startpunkt für die Seilbahn auf den Gipfel.
- Porto Azzurro – malerischer Hafenort an der Ostküste mit spanischer Festung.
- Capoliveri – charmantes Winzerstädtchen auf einem Hügel, bekannt für Wein und nahe Buchten.
Landschaft und Highlights
Elbas Reiz liegt in der Vielfalt auf kleinem Raum: Im Westen ragt der Monte Capanne auf, den eine offene Gondelbahn erschließt und von dem der Blick bis nach Korsika reicht. Rund um die Insel reihen sich Buchten – von feinen Sandstränden wie Cavoli und Fetovaia bis zu kleinen Kiesbuchten mit klarem Wasser. Die alte Bergbaugeschichte (Eisenerz) lässt sich im Osten erkunden, und das Inselinnere lädt zu Wanderungen durch duftende Macchia ein.
Beste Reisezeit und Anreise
Am schönsten ist Elba im späten Frühling (Mai/Juni) und im September – warm genug zum Baden, aber ohne den Hochsommertrubel. Die Anreise erfolgt per Fähre ab Piombino an der toskanischen Küste; die Überfahrt nach Portoferraio dauert etwa eine Stunde. Auf der Insel selbst lohnt sich ein Auto oder Roller, da die schönsten Buchten verstreut liegen.