Die Freiheitsstatue ist das wohl berühmteste Wahrzeichen der USA und steht auf Liberty Island im Hafen von New York. Die 1886 eingeweihte Kupferstatue „Liberty Enlightening the World“ war ein Geschenk Frankreichs und wurde zum Symbol für Freiheit und für die Hoffnung unzähliger Einwanderer. Gleich nebenan liegt Ellis Island, das historische Einwanderungstor der Vereinigten Staaten – beide Inseln gehören zu einem National Monument und lassen sich mit einer Fährfahrt verbinden.
Geschichte und Bedeutung
Entworfen vom Bildhauer Frédéric Auguste Bartholdi, mit einem Stahlgerüst von Gustave Eiffel, verkörpert die Statue die römische Göttin Libertas mit Fackel und Tafel des amerikanischen Unabhängigkeitsdatums. Über Ellis Island wanderten zwischen 1892 und 1954 mehr als zwölf Millionen Menschen in die USA ein; das heutige Museum erzählt ihre Geschichten. Gemeinsam stehen beide Orte für das Selbstverständnis der USA als Einwanderungsnation und zählen zum UNESCO-Welterbe.
Tickets und Besuch
Die Inseln sind ausschließlich per offizieller Fähre erreichbar, die am Battery Park in Manhattan (und in Jersey City) ablegt. Das Fährticket schließt den Halt auf Liberty Island und auf Ellis Island ein. Der Zugang zum Sockel ist im Standardticket enthalten und bietet schon einen guten Blick; das Krone-Ticket ist streng kontingentiert und meist Wochen im Voraus ausverkauft. Vor dem Ablegen durchläufst du einen flughafenähnlichen Sicherheitscheck – plane dafür Zeit ein.
Tipps für den Besuch
Nimm die erste Fähre am Morgen, um Schlangen am Sicherheitscheck und auf den Inseln zu vermeiden. Buche das Fährticket vorab online, und falls du in die Krone möchtest, kümmere dich sehr früh darum. Plane beide Inseln zusammen ein, da der Stopp auf Ellis Island ohnehin im Ticket steckt. Ein kostenloser Audioguide ist meist inbegriffen. Für nur einen schnellen Blick auf die Statue ist auch die kostenlose Staten Island Ferry eine Alternative – allerdings ohne Halt auf den Inseln.