Fuerteventura ist die zweitgrößte Kanareninsel und liegt am nächsten an der afrikanischen Küste. Bekannt ist sie vor allem für ihre Strände: kilometerlange, feinsandige Buchten und Dünen, wie es sie sonst auf den Kanaren kaum gibt. Die Landschaft ist karg, fast wüstenhaft und dünn besiedelt – wer Ruhe, Weite und endlosen Sand sucht, ist hier richtig.
Der beständige Wind macht Fuerteventura außerdem zu einem der besten Reviere Europas für Surfer, Wind- und Kitesurfer.
Die schönsten Orte und Strände
- Corralejo – Hafenort im Norden mit dem riesigen Dünen-Naturpark und Fähren zur Insel Lobos.
- Halbinsel Jandía (Morro Jable, Costa Calma) – kilometerlange Traumstrände wie der Playa de Sotavento im Süden.
- El Cotillo – ruhiger Ort an der Westküste mit Lagunenstränden und Wellen für Surfer.
- Betancuria – die alte Inselhauptstadt im bergigen Inselinneren, ein historisches Dorf abseits der Küste.
- Isla de Lobos – die kleine, autofreie Naturinsel vor Corralejo, ideal für einen Tagesausflug.
Anreise und Mobilität
Fuerteventura erreichst du per Flug zum Flughafen Fuerteventura bei Puerto del Rosario (FUE) mit vielen Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum. Zwischen den Kanareninseln verkehren zudem Fähren. Auf der Insel ist ein Mietwagen klar zu empfehlen, da Strände und Orte weit auseinanderliegen und Busse selten fahren. Von Corralejo gibt es Fähren nach Lobos und Lanzarote.
Beste Reisezeit
Fuerteventura ist ein Ganzjahresziel: mild und sonnig auch im Winter, im Sommer warm, aber durch den beständigen Passatwind selten drückend. Genau dieser Wind macht die Insel zum Surf-Paradies, kann beim reinen Strandurlaub aber auffrischen – windgeschützte Buchten schaffen dann Abhilfe. Baden ist nahezu ganzjährig möglich.