Girona liegt im Nordosten Kataloniens, etwa eine Schnellzug-Stunde von Barcelona entfernt, und besticht durch ihren außergewöhnlich gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern. Über den engen Gassen thront die imposante Kathedrale Santa Maria mit einer der breitesten gotischen Schiffe der Welt.
Das Wahrzeichen der Stadt sind die bunten Häuser, die sich am Ufer des Flusses Onyar aneinanderreihen. Dazu kommen das verwinkelte jüdische Viertel El Call und die begehbare Stadtmauer – Girona ist ein beliebtes Ziel für einen Tagesausflug oder ein ruhiges Wochenende.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Girona
- Kathedrale Santa Maria – die imposante Kathedrale am Ende einer monumentalen Barocktreppe, mit einem der breitesten gotischen Kirchenschiffe der Welt.
- Häuser am Onyar (Cases de l’Onyar) – die bunten Fassaden entlang des Flusses, das meistfotografierte Motiv der Stadt.
- Jüdisches Viertel El Call – eines der besterhaltenen jüdischen Viertel Europas mit engen, verwinkelten Gassen.
- Stadtmauer (Passeig de la Muralla) – der begehbare Wehrgang mit Türmen und Aussicht über die Altstadt.
- Arabische Bäder (Banys Àrabs) – die mittelalterliche Badeanlage im romanischen Stil.
- Basilika Sant Feliu – die markante Kirche mit ihrem abgebrochenen, unvollendeten Turm.
- Pont de les Peixateries Velles – die rote Eiffel-Brücke über den Onyar, entworfen aus der Werkstatt Gustave Eiffels.
Praktische Tipps
Girona ist von Barcelona aus mit dem Schnellzug (AVE/Avant) in rund 40 Minuten erreichbar und eignet sich gut für einen Tagesausflug. Der nahe Flughafen Girona-Costa Brava wird von vielen günstigen Airlines angeflogen. Die Altstadt ist kompakt und nur zu Fuß zu erkunden – feste Schuhe für die Treppen und den Wehrgang sind sinnvoll. Die beste Reisezeit ist das Frühjahr oder der Herbst; im Mai lohnt das Blumenfestival „Temps de Flors“.