Granada liegt am Fuß der schneebedeckten Sierra Nevada in Andalusien und ist eines der eindrucksvollsten Ziele Spaniens. Über der Stadt thront die Alhambra, die berühmteste maurische Palastanlage Europas und Sinnbild für das jahrhundertelange Erbe von Al-Andalus.
Unterhalb verschmelzen im verwinkelten Albaicín-Viertel und in der Altstadt maurische und christliche Einflüsse. Die Universität sorgt für ein junges, lebendiges Flair, und in den Bars gehört zu jedem Getränk traditionell eine kostenlose Tapa – eine in Spanien selten gewordene Besonderheit.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Granada
- Alhambra – die weltberühmte maurische Palast- und Festungsanlage mit dem Nasridenpalast und den Generalife-Gärten; mehr dazu auf der Seite zur Alhambra.
- Albaicín – das alte maurische Wohnviertel mit engen Gassen, weißen Häusern und Aussichtspunkten, UNESCO-Welterbe.
- Mirador de San Nicolás – der berühmte Aussichtspunkt im Albaicín mit dem klassischen Blick auf die Alhambra vor der Sierra Nevada.
- Kathedrale von Granada – die mächtige Renaissance-Kathedrale im Stadtzentrum.
- Capilla Real – die Königliche Kapelle, Grabstätte der katholischen Könige Isabella und Ferdinand.
- Sacromonte – das traditionelle Viertel der Flamenco-Höhlen an den Hängen oberhalb des Albaicín.
- Generalife-Gärten – die Sommerresidenz der nasridischen Herrscher mit Wasserspielen und Terrassen, Teil der Alhambra.
- Alcaicería – die ehemalige maurische Seidenbasar-Gasse mit kunsthandwerklichen Läden nahe der Kathedrale.
Praktische Tipps
Die kompakte Altstadt erkundest du am besten zu Fuß; für den Aufstieg zur Alhambra und in den Albaicín gibt es kleine Minibusse. Wichtig: Buche dein Alhambra-Ticket frühzeitig online, da es oft Wochen im Voraus ausverkauft ist. Wer viel besichtigen will, profitiert von der Granada Card, die Eintritte und Nahverkehr bündelt. Die beste Reisezeit ist Frühling und Herbst. Plane für die Highlights zwei Tage ein, davon einen halben Tag für die Alhambra.