Hiroshima liegt an der gleichnamigen Bucht im Süden der japanischen Hauptinsel Honshū und ist heute vor allem als Friedensstadt bekannt. Am 6. August 1945 wurde hier die erste Atombombe abgeworfen; an dieses Ereignis erinnert die Stadt mit Mahnmalen, die im Zeichen des Friedens stehen.
Das Friedensdenkmal – die als Ruine erhaltene „Atombomben-Kuppel“ – ist UNESCO-Welterbe; über die Friedensbrücke gelangt man in den Friedenspark mit dem Friedensmuseum. Heute ist Hiroshima eine moderne Stadt mit grünen Erholungsflächen wie dem Garten Shukkei-en.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Hiroshima
- Friedensdenkmal (Atombomben-Dom) – die als Ruine erhaltene Genbaku-Kuppel, UNESCO-Welterbe und Mahnmal gegen den Krieg.
- Friedenspark (Peace Memorial Park) – die weitläufige Gedenkanlage mit Kenotaph und Friedensflamme.
- Friedensmuseum – das Museum dokumentiert die Ereignisse vom August 1945 eindringlich.
- Burg von Hiroshima – die nach dem Krieg rekonstruierte Burg mit Aussichtsturm und Museum.
- Garten Shukkei-en – ein klassischer japanischer Landschaftsgarten mit Teich und Brücken.
- Mitaki-dera-Tempel – ein malerischer Bergtempel im Grünen, der den Angriff weitgehend überstand.
- Insel Miyajima – die nahe Insel mit dem berühmten „schwimmenden“ Torii des Itsukushima-Schreins, ebenfalls UNESCO-Welterbe.
- Stadtviertel Hondori – die überdachte Einkaufsstraße im Zentrum, beliebt für die Spezialität Okonomiyaki.
Praktische Tipps
Hiroshima ist mit dem Shinkansen gut an Osaka, Kyoto und Tokio angebunden; der nächste Flughafen ist Hiroshima Airport. In der Stadt erschließen Straßenbahnen die wichtigsten Ziele, der Friedenspark liegt zentral. Die beste Reisezeit ist der Frühling mit Kirschblüte und der milde Herbst. Für Friedenspark und Innenstadt reicht ein Tag; mit einem Ausflug zur Insel Miyajima solltest du zwei Tage einplanen.