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Jordanien

Petra, Wadi Rum und das Tote Meer – Jahrtausende Geschichte in einer Wüste

Jordanien für deine Reise: die Felsstadt Petra, die Wüste Wadi Rum, das Tote Meer und Amman – mit Tipps zu Reisezeit, Rundreise und Anreise per Flug.

Das prachtvolle roemische Nymphaeum in der antiken Stadt Jerash (Gerasa), Jordanien - ein monumentaler Brunnen mit korinthischen Saeulen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr.
Inhalt

Jordanien ist ein erstaunlich kompaktes Reiseland, das Geschichte, Wüstenlandschaft und Gastfreundschaft auf engstem Raum vereint. Das Herzstück ist Petra – die in roten Fels gehauene Hauptstadt der Nabatäer, die seit Jahrhunderten Reisende in Staunen versetzt. Wenige Stunden weiter im Süden beginnt das Wadi Rum: eine monumentale Sandsteinwüste mit bizarren Felsformationen, die schon als Filmkulisse für Mars-Szenarien diente. Am Jordan-Graben liegt das Tote Meer, dessen Salzgehalt so hoch ist, dass jeder darin schwimmt – oder vielmehr treibt.

Trotz seiner kleinen Fläche lässt sich Jordanien gut in einer Woche zu zweit per Mietwagen oder organisierter Rundreise erkunden. Die Infrastruktur für Touristen ist gut ausgebaut, und die Bevölkerung gilt als ausgesprochen gastfreundlich.

Reisethemen

  • Beste Reisezeit – Frühling, Herbst und was im Sommer gilt
  • Rundreise – Amman, Jerash, Petra, Wadi Rum und Totes Meer
  • Flughäfen – Amman Queen Alia und Aqaba als Einstiegspunkte

Beste Reisezeit für Jordanien

Optimal sind Frühling (März–Mai) und Herbst (September–November): Die Temperaturen in Petra und Wadi Rum sind angenehm zum Wandern, Amman blüht auf und die Sonnenuntergänge über der Wüste sind legendär. Im Sommer (Juni–August) steigen die Temperaturen in Wadi Rum auf über 40 Grad – wer dann kommt, sollte früh morgens aktiv sein. Der Winter (Dezember–Februar) ist ruhig und günstig; in Petra und den Hochlagen kann es allerdings empfindlich kalt werden und gelegentlich schneien.

Häufige Fragen

Was sind die Highlights einer Jordanien-Reise?+

Das Pflichtprogramm: die Nabatäer-Felsstadt Petra mit dem Schatzhaus und dem Kloster Ad Deir, die rote Sandsteinwüste Wadi Rum mit Übernachtung im Beduinencamp und das Tote Meer, wo du buchstäblich oben bleibst. Amman ist eine lebhafte arabische Hauptstadt mit großartiger Küche, und Jerash zeigt eines der best erhaltenen römischen Stadtbilder im Nahen Osten.

Wann ist die beste Reisezeit für Jordanien?+

Frühling (März–Mai) und Herbst (September–November) sind ideal: angenehme Temperaturen für Petra, Wadi Rum und Amman, wenig Regen. Der Sommer (Juni–August) ist sehr heiß, besonders in der Wüste und am Toten Meer. Im Winter kann es in Petra und den Hochlagen kalt und sogar schneeig werden – dafür kaum Touristen und günstige Preise.

Wie sicher ist Reisen in Jordanien?+

Jordanien gilt als eines der sichersten Länder im Nahen Osten und ist touristisch gut erschlossen. Visum on Arrival ist für Deutsche möglich. Das Jordan Pass kombiniert Visum und Eintritte in Nationalparks und Sehenswürdigkeiten und lohnt sich für die meisten Besucher. Reisewarnungen des Auswärtigen Amts sollte man vor der Reise prüfen, da sich die regionale Lage ändern kann.