Jordanien ist ein erstaunlich kompaktes Reiseland, das Geschichte, Wüstenlandschaft und Gastfreundschaft auf engstem Raum vereint. Das Herzstück ist Petra – die in roten Fels gehauene Hauptstadt der Nabatäer, die seit Jahrhunderten Reisende in Staunen versetzt. Wenige Stunden weiter im Süden beginnt das Wadi Rum: eine monumentale Sandsteinwüste mit bizarren Felsformationen, die schon als Filmkulisse für Mars-Szenarien diente. Am Jordan-Graben liegt das Tote Meer, dessen Salzgehalt so hoch ist, dass jeder darin schwimmt – oder vielmehr treibt.
Trotz seiner kleinen Fläche lässt sich Jordanien gut in einer Woche zu zweit per Mietwagen oder organisierter Rundreise erkunden. Die Infrastruktur für Touristen ist gut ausgebaut, und die Bevölkerung gilt als ausgesprochen gastfreundlich.
Reisethemen
- Beste Reisezeit – Frühling, Herbst und was im Sommer gilt
- Rundreise – Amman, Jerash, Petra, Wadi Rum und Totes Meer
- Flughäfen – Amman Queen Alia und Aqaba als Einstiegspunkte
Beste Reisezeit für Jordanien
Optimal sind Frühling (März–Mai) und Herbst (September–November): Die Temperaturen in Petra und Wadi Rum sind angenehm zum Wandern, Amman blüht auf und die Sonnenuntergänge über der Wüste sind legendär. Im Sommer (Juni–August) steigen die Temperaturen in Wadi Rum auf über 40 Grad – wer dann kommt, sollte früh morgens aktiv sein. Der Winter (Dezember–Februar) ist ruhig und günstig; in Petra und den Hochlagen kann es allerdings empfindlich kalt werden und gelegentlich schneien.