Eine Jordanien-Rundreise verbindet auf kleinem Raum sehr viel: die quirlige Hauptstadt Amman, antike Stätten wie Jerash, das salzige Tote Meer, die Felsenstadt Petra, die Wüste Wadi Rum und das Rote Meer bei Aqaba. Weil das Land kompakt ist, lassen sich diese Highlights gut in ein bis zwei Wochen verbinden.
Klassische Route: 1–2 Wochen
Die bewährte Nord-Süd-Route für die erste Reise:
- Amman & Umgebung (2 Tage) – die Hauptstadt mit Zitadelle und römischem Theater, dazu ein Tagesausflug zu den antiken Ruinen von Jerash.
- Totes Meer (1 Tag) – im salzhaltigen Wasser treiben und am tiefsten Punkt der Erde entspannen, oft als Etappe auf dem Weg nach Süden.
- Petra (2 Tage) – die berühmte Felsenstadt der Nabatäer, durch die Schlucht Siq zum Schatzhaus und hinauf zum Kloster Ad-Deir; ein Tag reicht kaum.
- Wadi Rum (1–2 Tage) – Jeep-Tour durch die rote Wüstenlandschaft und eine Nacht im Camp unter dem Sternenhimmel.
- Aqaba (1–2 Tage) – zum Abschluss ans Rote Meer mit Schnorcheln und Tauchen am Korallenriff.
Die wichtigsten Stationen
- Amman – Auftakt mit Zitadelle, Theater und lebendigen Souks.
- Jerash – eine der besterhaltenen römischen Provinzstädte, gut als Tagesausflug.
- Petra – das Herzstück jeder Jordanien-Reise und UNESCO-Welterbe.
- Wadi Rum – Wüstenabenteuer mit Jeep, Kamel und Nacht im Camp.
Praktische Tipps zur Rundreise
Plane die Route passend zur besten Reisezeit – Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) sind angenehm, im Hochsommer wird es in Wadi Rum und Aqaba sehr heiß. Der Jordan Pass kann sich lohnen, da er den Eintritt zu Petra und vielen Sehenswürdigkeiten sowie die Visumgebühr abdeckt. Für die abgelegenen Stationen ist ein Mietwagen praktisch; plane für Petra mindestens einen vollen Tag und für Wadi Rum eine Übernachtung im Camp ein.