Kolumbien hat sich in den letzten Jahren zu einem der spannendsten Reiseziele Südamerikas entwickelt – mit einer Bandbreite an Landschaften, Kulturen und Erlebnissen, die kaum ein anderes Land des Kontinents bietet. Cartagena de Indias an der Karibikküste fasziniert mit seiner farbenprächtigen Kolonialarchitektur und dem lebhaften Abendleben in der Altstadt. Die Hauptstadt Bogotá auf dem Hochplateau überrascht mit Weltklasse-Museen (Museo Botero, Museo del Oro), belebten Märkten und einer pulsierenden Gastronomieszene. Das Kaffeedreieck rund um Salento und Manizales lädt zu Finca-Besuchen, Wanderungen durchs Cocora-Tal zwischen riesigen Wachspalmen und Begegnungen mit kolumbianischer Alltagskultur ein.
Medellín – einst berüchtigt, heute Vorbild für urbane Transformation – ist eine weitere Pflichtstation. Seilbahnen verbinden die Comunas, Museen und Märkte füllen die Tage. Wer noch mehr Natur sucht, findet sie in der Sierra Nevada und in den Nationalparks der kolumbianischen Pazifikküste.
Reisethemen
Beste Reisezeit für Kolumbien
Kolumbien hat keine einheitliche Trocken- oder Regenzeit – das Land ist zu vielfältig. Für die Karibikküste und Cartagena empfehlen sich Dezember bis März sowie Juli und August. Die Kaffeezone ist in den Trockenmonaten Januar und Juni bis August am angenehmsten. Bogotá ist ganzjährig bereisbar; Regen ist häufiger zwischen März–Mai und Oktober–November, aber selten den ganzen Tag. Ein Vorteil des Landes: Wenn eine Region Regen hat, ist woanders Trockenzeit.