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Sehenswürdigkeiten in Krakau

Die Top 10 Highlights der Königsstadt – mit Tipps zu Tickets und Zeit

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Krakau: Hauptmarkt mit Tuchhallen, Wawel mit Schloss und Kathedrale, Marienkirche und das jüdische Viertel Kazimierz – mit Tipps zu Tickets und Ausflügen.

Inhalt

Krakau bewahrt eine der schönsten und am besten erhaltenen Altstädte Europas. Diese Top 10 bündeln die Highlights, die du bei einem ersten Besuch gesehen haben solltest – vom riesigen Marktplatz über den Wawel bis ins jüdische Viertel Kazimierz. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden; für die bewegenden Ausflüge ins Umland plane jeweils einen halben bis ganzen Tag ein.

1. Hauptmarkt (Rynek Główny)

Der Hauptmarkt ist einer der größten mittelalterlichen Marktplätze Europas und das pulsierende Herz Krakaus. Rundum reihen sich Bürgerhäuser, Cafés und Kirchen; in der Mitte stehen die Tuchhallen und der Rathausturm. Der perfekte Ausgangspunkt für jeden Stadtrundgang.

2. Tuchhallen (Sukiennice)

Die Tuchhallen mitten auf dem Marktplatz waren schon im Mittelalter Handelszentrum. Heute findest du im Erdgeschoss Stände mit Bernstein und Souvenirs, im Obergeschoss eine Galerie polnischer Malerei des 19. Jahrhunderts.

3. Marienkirche (Bazylika Mariacka)

Die gotische Marienkirche mit ihren beiden ungleichen Türmen dominiert den Marktplatz. Im Inneren wartet der prachtvolle Veit-Stoß-Altar, einer der größten gotischen Flügelaltäre Europas. Zu jeder vollen Stunde erklingt vom Turm das berühmte Trompetensignal Hejnał.

4. Wawel-Königsschloss

Auf dem Wawel-Hügel über der Weichsel thront das Königsschloss, jahrhundertelang Residenz der polnischen Könige. Die Prunkräume, Schatzkammer und Rüstkammer sind in einzelne Bereiche mit Zeitfenster-Tickets aufgeteilt – in der Hauptsaison früh reservieren.

5. Wawel-Kathedrale

Direkt neben dem Schloss steht die Wawel-Kathedrale, Krönungs- und Grabkirche der polnischen Könige. In ihren Kapellen und Grüften ruhen Monarchen und Nationalhelden; die Sigismundkapelle gilt als Meisterwerk der Renaissance nördlich der Alpen.

6. Kazimierz

Das frühere jüdische Viertel Kazimierz ist heute eines der lebendigsten Quartiere Krakaus – mit historischen Synagogen, dem jüdischen Friedhof und vielen Cafés, Bars und Galerien in den alten Gassen. Tagsüber Geschichte, abends Szeneviertel.

7. Franziskanerbasilika

Die von außen unscheinbare Franziskanerbasilika überrascht im Inneren mit den großflächigen Jugendstil-Wandmalereien und Glasfenstern von Stanisław Wyspiański – ein echter Geheimtipp und einer der schönsten Kircheninnenräume der Stadt.

8. Barbakane und Florianstor

Die Barbakane, ein runder Wehrturm, und das angrenzende Florianstor sind die markantesten Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Vom Tor führt die Königsstraße schnurgerade über den Marktplatz hinauf zum Wawel.

9. Schindlers Fabrik

Im Stadtteil Podgórze erinnert das Museum in Schindlers Emaillefabrik an Krakau unter deutscher Besatzung und an die von Oskar Schindler geretteten Juden. Die multimediale Ausstellung gehört zu den eindringlichsten der Stadt – Tickets vorab buchen.

10. Salzbergwerk Wieliczka

Rund 15 Kilometer südöstlich liegt das Salzbergwerk Wieliczka, UNESCO-Welterbe und ein beliebter Tagesausflug. In der Tiefe erwarten dich aus Salz gehauene Kapellen, Kammern und Seen – die Kinga-Kapelle ist ein unterirdisches Highlight. Besuch nur mit Führung.

Praktische Tipps

Die Altstadt mit Marktplatz, Marienkirche und Wawel lässt sich gut an einem bis zwei Tagen zu Fuß erkunden; Kazimierz und Podgörze mit Schindlers Fabrik bilden einen weiteren Schwerpunkt. Für Wawel, Schindlers Fabrik, Auschwitz-Birkenau und Wieliczka solltest du Tickets bzw. Touren vorab reservieren. Ob sich die Krakau-Card lohnt, hängt davon ab, wie viele Museen du besuchst und wie oft du den Nahverkehr nutzt.

Häufige Fragen

Welche Sehenswürdigkeiten muss man in Krakau gesehen haben?+

Die wichtigsten Ziele sind der Hauptmarkt mit den Tuchhallen, die Marienkirche mit dem Veit-Stoß-Altar, der Wawel mit Königsschloss und Kathedrale sowie das jüdische Viertel Kazimierz. Beliebte Tagesausflüge sind die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und das Salzbergwerk Wieliczka.

Wie viele Tage braucht man für Krakau?+

Für die Altstadt und Kazimierz reichen zwei Tage. Wer die Tagesausflüge nach Auschwitz-Birkenau und ins Salzbergwerk Wieliczka einplant, sollte drei bis vier Tage einrechnen – beide Ziele kosten jeweils einen halben bis ganzen Tag.

Sollte man Tickets für den Wawel vorab buchen?+

Ja. Für die einzelnen Bereiche des Wawel-Schlosses gelten Zeitfenster mit begrenzter Besucherzahl; in der Hauptsaison sind sie oft früh ausgebucht. Auch für Auschwitz-Birkenau und das Salzbergwerk Wieliczka solltest du Tickets bzw. Touren vorab reservieren.

Wie kommt man von Krakau nach Auschwitz?+

Die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau liegt rund 70 Kilometer westlich von Krakau in Oświęcim. Am bequemsten sind organisierte Touren mit Transfer; alternativ fahren Busse und Züge. Der Eintritt ist frei, eine Reservierung des Zeitfensters ist aber verpflichtend.