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Prepaid-Kreditkarten

Prepaid-Kreditkarten müssen erst mit Geld aufgeladen werden, bevor Du sie nutzen kannst. Warum eine normale Kreditkarte oft die bessere Wahl ist (und wann sich eine Prepaid-Karte trotzdem für dich lohnen kann) erfährst Du in diesem Ratgeber.

  1. Die besten Prepaid-Kreditkarten
  2. Wie funktioniert eine Prepaid-Kreditkarte?
  3. Vorteile einer Prepaid-Kreditkarte
  4. Nachteile einer Prepaid-Kreditkarte

Die besten Prepaid-Kreditkarten

Klicke in der Liste auf „Mehr Infos“, wenn Du Details zu den Vor- und Nachteilen nachlesen willst.

  • ohne Jahresgebühr
  • ohne Schufa-Abfrage
  • zwei Kreditkarten in einem
  • ohne Schufa-Abfrage
  • Apple Pay
  • Kartenversand innerhalb von 24 h

Wie funktioniert eine Prepaid-Kreditkarte?

Prepaid-Kreditkarten sind eigentlich gar keine Kreditkarten. Denn sie gewähren dir keinen Kredit sondern müssen erst mit Geld aufgeladen werden. Dieses Geld kann dann mit der Karte ausgegeben werden – mehr aber auch nicht.

Rein optisch sind sie von einer klassischen Kreditkarte aber auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden. Auf der Karte steht „Visa“ oder „Mastercard“ und auch auch das Bezahlen funktioniert wie mit einer normalen Kreditkarte.

Vorteile einer Prepaid-Kreditkarte

Trotz einiger Nachteile (mehr darüber im nächsten Abschnitt) besitzen Prepaid-Kreditkarten auch einige Vorteile im Vergleich zu einer klassischen Kreditkarte.

Auch bei schlechter Bonität

Der größte Vorteil von Prepaid-Kreditkarten ist, dass die Bonität des Kunden in der Regel keine Rolle spielt. Auch eine negative Schufa ist dadurch kein Problem.

Eine Prepaid-Kreditkarte bekommst Du auch mit negativer Schufa.

Für Kinder und Jugendliche

Weil Du mit Prepaid-Kreditkarten nicht ins Minus rutschen kannst, sind sie auch für Minderjährige zulässig. Im Urlaub, auf der Klassenfahrt oder auch beim Einkaufen können sie daher Bargeld ersetzen.

Keine Schulden möglich

Mit einer Prepaid-Kreditkarte bist Du immer im Plus – böse Überraschungen bei der Kreditkartenrechnung sind damit ausgeschlossen. Wer zu teuren Spontankäufen neigt, ist mit einer Prepaid-Kreditkarte vielleicht auf der sichereren Seite.

Nachteile einer Prepaid-Kreditkarte

Keine Kaution für Hotels oder Mietwagen

Prepaid-Kreditkarten eigenen sich nicht gut zum Reisen. Denn von Hotels oder Mietwagenfirmen werden sie oft nicht als Kaution akzeptiert: die Buchung eines Hotelzimmers oder eines Mietwagens ist dann nicht möglich.

Dieses Problem kann allerdings auch bei Debit-Kreditkarten auftreten. Deutlich besser eignen sich hierfür kostenlose Reise-Kreditkarten wie die Barclaycard Visa oder die GenialCard der Hanseatic Bank.

Weniger Flexibilität

Mit einer Prepaid-Kreditkarte kannst Du nur so lange bezahlen, bis das aufgeladene Geld aufgebraucht ist. Bevor Du die Karte wieder nutzen kannst, muss erst wieder neues Guthaben auf die Karte geladen werden.

Relativ hohe Gebühren

Auch wenn einige Anbieter von Prepaid-Kreditkarten auf eine dauerhafte Jahresgebühr verzichten, bekommst Du eine Prepaid-Kreditkarte nicht zum Nulltarif. Meistens wird eine Aktivierungsbegühr fällig, und auch beim Abheben von Bargeld oder Bezahlen in Fremdwährung fallen Gebühren an.