La Palma ist die nordwestlichste der Kanarischen Inseln und trägt den Beinamen „Isla Bonita“ – die schöne Insel. Sie ist die grünste und im Verhältnis steilste der Kanaren, geprägt von Vulkanen, Lorbeerwäldern und einer dramatischen Bergwelt.
La Palma ist vor allem ein Wander- und Naturziel mit dem riesigen Erosionskrater der Caldera de Taburiente. Dank besonders klarer Luft und strenger Lichtschutzgesetze gilt die Insel zudem als eines der besten Ziele der Welt für die Sternenbeobachtung.
Die schönsten Orte und Strände
- Caldera de Taburiente – der Nationalpark um den gewaltigen Erosionskessel mit Wanderwegen und dem Roque de los Muchachos.
- Ruta de los Volcanes – die Vulkankamm-Wanderung im Süden, vorbei am Vulkan von 2021 (Tajogaite).
- Santa Cruz de La Palma – die koloniale Hauptstadt mit Renaissancefassaden und Balkonen am Hafen.
- Roque de los Muchachos – der höchste Punkt der Insel mit internationalem Observatorium und Sternenhimmel.
- Strände – dunkle Lavastrände wie Puerto Naos und Charco Verde an der sonnigen Westküste.
Anreise und Mobilität
La Palma erreichst du per Flug zum Flughafen La Palma (SPC), mit einzelnen Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum sowie über Teneriffa oder Gran Canaria. Zwischen den Kanareninseln verkehren zudem Fähren. Auf der bergigen Insel ist ein Mietwagen am flexibelsten; Busse (guaguas) verbinden die größeren Orte, sind in den Bergen aber langsam.
Beste Reisezeit
Dank des milden Klimas ist La Palma ganzjährig ein gutes Ziel. Zum Wandern sind Frühling und Herbst am angenehmsten, im Sommer bleibt es in der Höhe angenehm. Der Nordosten ist feuchter und grüner, der Westen sonniger und trockener. Für die Sternenbeobachtung lohnen sich klare, mondarme Nächte.