Äquatorialguinea

Reiseführer 2023
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Äquatorialguinea liegt an der Westküste Zentralafrikas und besteht aus einem Festland und einer Inselregion. Hauptstadt ist Malabo auf der Insel Bioko. Das Land war früher eine spanische Kolonie und hat seit seiner Unabhängigkeit von Spanien im Jahr 1968 zwei Diktaturen erlebt. Obwohl es aufgrund seines Ölreichtums eines der reichsten Länder Afrikas ist, lebt ein Großteil der Bevölkerung in Armut. Amtssprachen sind Spanisch, Französisch und Portugiesisch. Zu den Sehenswürdigkeiten des Landes gehören die Strände von Bioko, der Nationalpark Monte Alen und die Strände von Mbini.

Länderdaten Äquatorialguinea

Äquatorialguinea auf einen Blick

Flagge
Einwohner1.268.000
LandesspracheFranzösisch, Portugiesisch und Spanisch
Fläche28051 km2
KontinentAfrika
WährungCFA Franc BEAC (XAF)
NachbarländerGabun und Kamerun

Karte Äquatorialguinea

Ländergrenzen und Lage der Hauptstadt

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Ratgeber

Wer das Land auf dem Globus sucht, braucht sich nur am Äquator zu orientieren. Äquatorialguinea ist neben dem südamerikanischen Staat Ecuador das einzige Land der Erde, das seinen Breitengrad im Namen trägt. Ein Erdölboom hat Äquatorialguinea reich gemacht, um die Jahrhundertwende galt die Region als das reichste Land des afrikanischen Kontinents. Doch die unmittelbare Nähe zum Äquator bringt es mit sich, dass die Menschen hier das ganze Jahr über mit heftigen Regenfällen zu kämpfen haben. Die Folge: Vor den Toren der Hauptstadt Malabo wuchs ein tropischer Regenwald, der bis ans Meer reichte und an den Küsten Mangrovenwälder entstehen ließ. Es waren die Portugiesen, die im 15. Jahrhundert auf ihrem Weg nach Indien am afrikanischen Äquator landeten. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts erlangte das Land zwischen Kamerun, Gabun und dem Golf von Guinea seine Unabhängigkeit.