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Albanien

Eine weitgehend unberührte Natur und ein mildes Klima sind die größten Schätze des Balkan-Staates Albanien. Über einen langen Zeitraum gestattete sich das Land eine kommunistische Isolation unter der Regentschaft des ehemaligen Partisanen Enver Hoxha. In den neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts orientierte sich das Land zum Westen und öffnete sich dem Tourismus. In der Hauptstadt Tirana gibt es ein viel besuchtes Archäologisch-Ethnograpafisches Museum. In der Ruinenstadt Butrint im Epirus kam es 1997 zu Plünderungen, doch die Marmorstatue der berühmten Göttin von Buthroton wurde in Sicherheit gebracht.

Die 4 größten Städte des Landes sind die Hauptstadt Tirana, Vlora, Durrës und Shkodra.

Fährhäfen in Albanien

Direkte Fährverbindungen nach Albanien gibt es von Italien und Griechenland. Eine Übersicht aller Routen findest Du auf unserer Seite: Fähren nach Albanien

Unterkunft in Albanien

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Ratgeber Albanien

Von Albanien sagt man, das Land sei eine schlummernde Schönheit. Gebirgig ist diese Region im Nordwesten der Balkanhalbinsel. Der Tourismus steckt hier noch in den Kinderschuhen, was für Naturliebhaber zweifellos ein Vorteil ist. Die Landschaft ist vor allem jenseits der Küstenregionen nahezu unberührt und das Mittelmeerklima erfreut Besucher wie Einheimische mit warmen und trockenen Monaten des Sommers. Seit dem Jahr 1920 ist Tirana die Hauptstadt Albaniens.

Wer hier eine muntere Metropole erwartet, der wird wohl enttäuscht, denn Tirana hat nicht nur in der sehenswerten Altstadt sein orientalisches Gepräge bewahrt. Italienische Architekten entwarfen im ausklingenden 18. Jahrhundert die Moschee Ethembeg mit ihren zahlreichen Fresken. Vom einstigen Basar hat so gut wie nichts die stalinistische Diktatur überstanden. Er musste im Jahr 1961 einem Kulturpalast weichen.

Neben der Ruinenstadt Butrint ist das historische Gjirokaster, eine Stadtanlage in Terrassenform, von Bedeutung, denn hier findet sich ein interessantes Ensemble aus osmanischen und venezianischen Bauwerken. Wer nach Albanien reist und gut zu Fuß ist, der wird sich bald auf den schönen Wanderwegen bewegen. Zu ihnen zählen die Pfade entlang der antiken römischen Straße Via Egnatia, die in der hübschen Hafenstadt Durres mit ihrem Amphitheater und einer Burg beginnt und schließlich in Istanbul endet. Der Fremdenverkehr im Lande konzentriert sich bisher auf die Albanische Riviera im Süden.