x

Argentinien

Einst waren sie wilde Typen – inzwischen sind sie häuslich und wohl auch gezähmt. Die Rede ist von den berühmten argentinischen Gauchos, die sich über einen langen Zeitraum rühmten, ungezwungene Vagabunden zu sein. Doch eines ist geblieben: Der Mythos dieser „Péones“, der Landarbeiter. Sie sind die eigentlichen Herrscher der Pampa und stolz im Sattel ihrer Pferde. Das ist das Klischee, das sich viele von Argentinien machen. Doch dieses südamerikanische Land hat so viele Gesichter, dass es noch immer ein Traumziel vieler Urlauber ist. Mit einer Hauptstadt Buenos Aires, von der man sagt, sie sei nicht nur die Tango-Metropole der Welt, sondern auch geboren aus Lust und Liebe.

Die 10 größten Städte des Landes sind die Hauptstadt Buenos Aires, Córdoba, Rosario, San Miguel de Tucumán, Mar del Plata, Salta, San Juan, Santa Fe, Corrientes und San Salvador de Jujuy.

Fährhäfen in Argentinien

Direkte Fährverbindungen nach Argentinien gibt es von . Eine Übersicht aller Routen findest Du auf unserer Seite: Fähren nach Argentinien

Unterkunft in Argentinien

Buche mit uns ein Hotel oder eine andere Ferienunterkunft in Argentinien. Bei unseren Partnern findest Du günstige Preise ohne Reservierungsgebühren.

Ratgeber Argentinien

Eine Reise vom höchsten Punkt im Norden bis zum südlichsten Zipfel bringt in Argentinien die Begegnung mit zahlreichen Vegetations- und Wetterzonen. An der Grenze zu Brasilien ist die Erde rot, sind die Flüsse gewaltig und der Regenwald nahezu undurchdringlich. Die Highlights im argentinischen Dschungel sind zweifellos die Iguazu-Wasserfälle und sind das von Touristen am meisten besuchte Naturschauspiel in Südamerika. Sie bestehen aus zwanzig größeren und 255 kleineren Wasserfällen und die Dimensionen machen jeden Besucher sprachlos.

Gewaltige Massen stürzen tosend in ein grünes Tal, und wer den Sprühregen nicht scheut, der kann dem Spektakel bei einer Bootstour oder von einem langen Steg aus sehr nahekommen. Mehr als zweihundert Kilometer südlich von Iguazu befinden sich die Ruinen einer historischen Mission der Jesuiten. Zwar sind nur noch Reste zu besichtigen, doch die lohnen den Besuch allemal, denn San Ignacio Mini spielte in der Geschichte dieser argentinischen Region eine große Rolle. Auch wenn die weiten Steppen des zentralen Tieflandes zwischen den brasilianischen Bergen und den Anden inzwischen „zivilisiert“ wurden, so ist das einstige Reich der Rinderbarone noch heute eine Visite wert. Die weitläufigen Herrenhäuser, in denen über Jahrhunderte die Land-Aristokratie lebte, beherbergen heute Urlauber. Es sind Inseln des Luxus in einem Gras-Meer, das nicht überall grün ist.

Der weite Weg über die Nationalstraße 40 in den Süden Argentiniens führt schließlich nach Patagonien und damit in ein sturmerprobtes Revier von wilder Schönheit. Mit den Seen unweit der Andenstadt San Carlos de Bariloche, dem Nationalpark Los Glaciares mit den Berggiganten Monte Fitz Roy und dem Gletscher Perito Moreno sowie der Halbinsel Valdés, wo man Wale und Pinguine aus nächster Nähe beobachten kann. Wer das Flair einer Weltstadt liebt, der wird sich in der Metropole Buenos Aires wohlfühlen. Auch wenn Argentinien häufiger am Rande des Staatsbankrotts steht, so zeigt sich der einstige Reichtum des Landes in Buenos Aires auf Schritt und Tritt. Hier und da bröckelt zwar der Stuck an den Fassaden der Paläste, doch im exklusiven Stadtteil Puerto Madero am Ufer des Rio de la Plata sollte man in den Restaurants sehr früh einen Tisch für sich reservieren.

Und dann ist da der Tango, in dessen Takt Buenos Aires lebt. Er gibt den Menschen in schlechten Zeiten Halt und in guten Zeiten ist er der Rahmen für ein stilvolles Leben. Von den Menschen dieses Landes sagt man, sie trügen die Weite Argentiniens in ihren Herzen und die klagenden Rhythmen des Tangos im Blut.