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Aserbaidschan

Mare Caspium nannte man in der Antike das Kaspische Meer. Dies ist der größte Binnensee der Welt, doch wer wissen möchte, wie groß er wirklich ist, der erzeugt selbst in Aserbaidschan fast immer nur ein Schulterzucken. Verdunstung, die klimatischen Veränderungen und ein wissenschaftlich nicht zu ergründender Zufluss an Süßwasser ließen die Werte des Kaspischen Meeres immer wieder variieren. Außerdem liegt der Normalspiegel dieses riesigen Gewässers fast dreißig Meter unter dem Meeresspiegel. An der Küste dieses außergewöhnlichen Meeres liegt Aserbaidschan, und mit seinem Hafen in Baku hat das Land einen Zugriff zum Schifffahrt. Die Republik ist die größte der drei ehemaligen sowjetischen Republiken im Kaukasus und hat die Ausmaße von Österreich.

Die 3 größten Städte des Landes sind die Hauptstadt Baku, Sumqayıt und Gəncə.

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Ratgeber Aserbaidschan

So mancher, der sich mit Teppichen auskennt, läuft Gefahr, beim Kauf in eine falsche geografische Richtung abzudriften. Denn die Namen „Schirwan“ und „Täbris“ bezeichnen keineswegs Teppiche aus dem Iran sondern jene aus Aserbaidschan. Dabei muss man wissen, dass Schirwan eine historische Region am Ufer des Flusses Kura ist und Täbris die Hauptstadt einer Provinz im Osten Aserbaidschans. In diesem Land hat das Knüpfen von Teppich seit jeher einen hohen Stellenwert, und die schönsten Erzeugnisse sind im Teppichmuseum von Baku zu besichtigen.

In jüngerer Zeit spielt allerdings die industrielle Förderung von Erdöl in Aserbaidschan eine noch größere Rolle. Das „schwarze Gold“ wird im Offshorebereich des Kaspischen Meeres gewonnen. Einen Eintrag in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe erhielt in der Altstadt Ichari Shahar von Baku der sogenannte „Mädchenturm“ aus dem 12. Jahrhundert und der Palast der Khane von Schirwan aus dem 15. Jahrhundert. Beide Gebäude sind so etwas wie steinerne Zeugnisse aus der wechselnden Geschichte dieser Stadt.

Aserbaidschan bekennt sich seit der Eroberung durch die Araber im 7. Jahrhundert zum Islam. Christlichen Glaubens ist eine Minderheit aus Armeniern, Russen und kurdischen Jesiden.