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Barbados

Barbados ist das östlichste Glied in der Kette der Kleinen Antillen. Die Insel hatte sich schon vor langer Zeit die Bezeichnung „Little England“ erworben, denn sie bekannte sich zum Commonwealth und akzeptierte die britische Krone. Doch am 30. November 2021 war diese Ära ein Stück Geschichte, denn Barbados verabschiedete sich von der britischen Krone und wurde eine Republik. Mit Salutschüssen und einer Parade wurde die neue Staatsform auf dem Platz der Nationalhelden in der Hauptstadt Bridgetown gefeiert. In einer exotischen Umgebung leben die Menschen auf Barbados. Und dies auf einem Terrain, das gerade einmal 431 Quadratkilometern umfasst. Auf der Schwelle zum südamerikanischen Festland nimmt Barbados eine Sonderstellung ein, denn in kaum einem anderen karibischen Staat finden sich so viele Zeugnisse der britischen Kolonialzeit wie auf Barbados. Die UNESCO hat in der malerischen Altstadt von Bridgetown einige Gebäude in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. Dazu zählt auch das Nelson-Denkmal aus dem Jahr 1813. Es ist erstaunlicherweise drei Jahrzehnte älter als die berühmte Londoner Nelson-Säule.

Die größte Stadt des Landes ist die Hauptstadt Bridgetown.

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Ratgeber Barbados

3000 Stunden im Jahr scheint auf Barbados die Sonne. So müssen sich auch die zahlreichen Hochzeitspaare, die sich dort trauen lassen, keine Sorgen machen, dass ihr außergewöhnliches Event womöglich verregnen könne. Es ist der liebenswürdige Charme der Einwohner und die Attraktivität der Hotels und Resorts, die die Insel zu einem lockenden Ziel von Urlaubern aus der ganzen Welt macht. Es sind Profis, die sich hier um ihre Gäste bemühen und Gastfreundschaft bezeichnen die Insulaner als eine unverzichtbare Tugend.

Wer an der weltberühmten „Platinum Coast“ logiert, darf sich auf paradiesische Bedingungen an den Stränden freuen. Schnorchler und Taucher gehen hier auf Unterwasserjagd und wer sich ein wenig abseits der belebten Regionen bewegt, der kann an den Stränden Leder- und Karettschildkröten bei der Eiablage beobachten. Häufig weht der Wind und beglückt die Surfer auf den Wellen des Ozeans. Hoch im Kurs stand schon immer der Anbau des Zuckerrohrs auf Barbados, denn in dem feuchtwarmen Klima fanden die Pflanzen beste Bedingungen. Doch der Raubbau des einstigen Regenwaldes hatte zur Folge, dass man diesen nunmehr kaum noch auf der Insel findet. Zurück blieb ein 18 Hektar großes Areal, ein kleiner Wald namens „Turner’s Hall Wood“.

Von einer faszinierenden Vogelwelt und den bunten Unterwassergärten abgesehen, gibt es auf Barbados nur wenige Tiere. Die dreihundertjährige Kolonialzeit der Briten ist zwar vorbei, doch sie spiegelt sich hier und da im Alltagsleben der Menschen. Der vornehme Colony Club am St. James-Strand schuf sich ein Empfangsgebäude im Stil früherer Epochen. Die Polizisten der Insel kleiden sich mit blauen Hosen und weißen Hemden. Man spielt Polo, Golf und gönnt sich den „Afternoon-Tea“ auf der Terrasse der tollen Hotels. Auf Barbados paart sich die karibische Leichtigkeit mit britischen Traditionen. Auch wenn das kleine Inselreich nunmehr als Republik und getrennt vom einstigen Mutterland einen eigenen Weg geht.