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Elfenbeinküste

Reiseführer 2022

Die Elfenbeinküste ist ein Land in Westafrika. Hier war es in der Kolonialzeit üblich, Regionen nach ihrem bedeutendsten Exportartikel zu benennen. So gelangte die Elfenbeinküste zu ihrem Namen, denn neben Gold und Pfeffer waren die Stoßzähne der Elefanten auf dem Markt der Alten Welt begehrt. Aber an diesem Küstenabschnitt des Atlantischen Ozeans wurde auch mit Sklaven gehandelt, und das heutige Gebiet des ehemaligen Königreichs Benin ist auf historischen Landkarten noch als "Sklavenküste" vermerkt. Die Elfenbeinküste zählt zu den am erfreulichsten entwickelten Ländern Westafrikas und wurde seit jeher von der Kultur Frankreichs beeinflusst. Es waren französische Missionare und Seefahrer, die sich hier im frühen 17. Jahrhundert niederließen. In den tropischen Wäldern des Landes gibt es neben Gorillas und Schimpansen noch immer Elefanten, doch sie stehen seit Jahren unter einem strengen Schutz. Die 550 Kilometer lange Küste ist felsig und reich an Lagunen. Yamoussoukro ist die Hauptstadt und verfügt über das größte Kirchengebäude Afrikas - Notre-Dame-de-la-Paix. Das Gotteshaus entstand nach dem Vorbild des römischen Petersdoms und wurde 1990 von Papst Johannes Paul II. eingeweiht. Die bietet 18.000 Gläubigen Platz.

Elfenbeinküste auf einen Blick

Einwohner24.295.000
LandesspracheFranzösisch
Fläche322460 km2
KontinentAfrika
WährungCFA Franc BCEAO (XOF)
NachbarländerLiberia, Ghana, Guinea, Burkina Faso und Mali