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Färöer

Reiseführer 2022

Färöer ist eine autonome Inselgruppe im Nordatlantik, die zu Dänemark gehört. Die 18 Inseln und diversen Schären sind vulkanischen Ursprungs und der individuelle Charme der kleinen Dörfer verzaubert jeden Besucher. Schwärme von Möwen, Papageitauchern, Strandläufern und Seeschwalben sind auf den Färöer zu beobachten. Dies alles ist ein bemerkenswerter Landeplatz für Menschen, die aus der Einsamkeit und der Abgeschiedenheit Kraft schöpfen.

Färöer auf einen Blick

Einwohner52.000
Fläche1399 km2
KontinentEuropa
WährungDänische Krone (DKK)

Ratgeber Färöer

Exakt 1289 Kilometer misst die Küstenlinie der Färöer. Von einer mit Moos bedeckten Hütte an einem einsamen Fjord lässt sich bei einer Reise zu diesen Inseln die Landschaft erkunden. In den Monaten des Sommers blüht die Natur in vielen Farben, und von den Hängen rauschen Wasserfälle ins nahe Meer.

Die Lebensgrundlage der Insulaner ist neben der Schafzucht der Export von Fischen. Beendet ist allerdings die über Jahrhunderte praktizierte Jagd nach Grindwalen, nachdem Tierschützer aus aller Welt dagegen protestierten.

Bereits im 9. Jahrhundert wurden die Färöer von Norwegern besiedelt und schon bald christianisiert. Einige Zeit teilten sich Dänemark und Norwegen in Personalunion die Zuständigkeiten auf der Inselgruppe, ehe sie endgültig nach dem Kieler Frieden von 1814 ein autonomes Gebiet unter dem Dach Dänemarks wurden.

Die Regierung des fernen Heimatlandes ist auf den Färöer durch einen vom König ernannten Rigsombudsman vertreten. Die Menschen unterhalten sich hier abwechselnd in Dänisch oder in Färöisch. Angesiedelt haben sie sich fast ausschließlich in den Fjorden und in den windgeschützten Buchten.