Lanzarote ist die östlichste der Kanareninseln und die wohl ungewöhnlichste: Vulkanausbrüche im 18. Jahrhundert haben weite Teile der Insel mit erstarrter Lava überzogen. Der Künstler und Architekt César Manrique prägte das Inselbild nachhaltig – mit niedriger, weißer Bebauung und Sehenswürdigkeiten, die Kunst und Natur verbinden. Lanzarote steht damit für eine fast surreale, schwarz-weiße Mondlandschaft.
Trotz der kargen Vulkanlandschaft gibt es Sandstrände, Weinbau und ein ganzjährig mildes Klima.
Die schönsten Orte und Strände
- Timanfaya-Nationalpark – die spektakuläre Lavalandschaft der „Feuerberge“, erlebbar per Busrundfahrt.
- La Geria – das ungewöhnliche Weinbaugebiet, in dem Reben in Mulden aus schwarzer Vulkanasche wachsen.
- César-Manrique-Stätten – die Jameos del Agua, der Mirador del Río und die Cueva de los Verdes im Norden.
- Playa Blanca und die Papagayo-Strände – feine Buchten mit klarem Wasser im Süden der Insel.
- La Graciosa – die ruhige, autoarme Nachbarinsel, per Fähre von Playa Blanca erreichbar (Órzola im Norden).
Anreise und Mobilität
Lanzarote erreichst du per Flug zum Flughafen Lanzarote bei Arrecife (ACE) mit vielen Direktverbindungen aus dem deutschsprachigen Raum. Zwischen den Kanareninseln verkehren zudem Fähren. Auf der Insel ist ein Mietwagen am praktischsten, da die Highlights verstreut liegen; Busse verbinden die Hauptorte. Nach La Graciosa fährt eine Fähre.
Beste Reisezeit
Lanzarote ist ein Ganzjahresziel mit mildem, trockenem Klima. Auch im Winter ist es sonnig und angenehm warm – ideal für eine Auszeit von der kalten Jahreszeit. Im Sommer wird es warm, durch den stetigen Passatwind aber selten drückend. Baden kannst du nahezu das ganze Jahr.