Laos ist das entschleunigendste Reiseland Südostasiens – schmaler als die Nachbarn, weniger überlaufen und von einer Stille durchzogen, die in der Region selten geworden ist. Das Herz des Landes schlägt in Luang Prabang: Die ehemalige Königsstadt am Zusammenfluss von Mekong und Nam Khan ist von der UNESCO als Welterbe geschützt und verbindet koloniale Architektur, goldglänzende Tempel und eine lebhafte Nachtmarkt-Kultur zu einem unverwechselbaren Stadtbild. Jeden Morgen bei Sonnenaufgang ziehen die orangenen Mönchsreihen durch die Straßen zur Almosen-Zeremonie (Tak Bat) – eines der eindrücklichsten Bilder Südostasiens.
Jenseits der Stadt wartet das Land mit Naturschönheiten auf: die türkisblauen Stufenbecken der Kuang-Si-Wasserfälle, die Karstlandschaften rund um Vang Vieng, die Kaffeeplantagen des Bolaven-Plateaus und der träge, majestätische Mekong, den man auf alten Holzbooten erkunden kann.
Reisethemen
Beste Reisezeit für Laos
Am besten reist man in der Trockenzeit von November bis März: trockene Hitze, klarer Himmel und gute Straßenbedingungen in den Bergen. Dezember und Januar sind am angenehmsten, können aber in höheren Lagen kühle Nächte bringen. April ist heiß und trocken, dafür fällt das laotische Neujahrsfest Pi Mai mit bunten Wasserfesten zusammen. Die Regenzeit von Mai bis Oktober macht manche Landstraßen schwer passierbar – Luang Prabang und die großen Städte bleiben aber gut erreichbar.