Laos liegt in den Tropen, das Klima ist ganzjährig warm. Für die Reiseplanung zählen vor allem die drei Phasen – Trockenzeit, heiße Monate und Regenzeit – sowie der Höhenunterschied zwischen dem bergigen Norden und dem flacheren Süden.
Die beste Reisezeit auf einen Blick
Die beste Reisezeit für ganz Laos ist die Trockenzeit von November bis März: trocken, sonnig und mit angenehmen Temperaturen. Das ist ideal für Luang Prabang, Vientiane, Trekkingtouren und Fahrten auf dem Mekong. Entsprechend ist dies die Hauptsaison.
Die Jahreszeiten im Detail
- November–März (Trockenzeit): die beste Zeit – trocken, sonnig und vergleichsweise mild. Im Norden und in den Bergen sind die Nächte oft kühl.
- April–Mai (heiße Zeit): sehr heiß und schwül, vielerorts über 35 °C. Anstrengend für Aktivitäten, gegen Ende baut sich die Feuchtigkeit auf.
- Mai/Juni–Oktober (Regenzeit): der Südwestmonsun bringt kräftige Schauer, meist am Nachmittag. Die Landschaft ist grün, es ist ruhiger und günstiger.
Regionale Unterschiede
- Norden (Luang Prabang, Phongsali, Berge): durch die Höhe angenehmer, im Winter (Dezember–Februar) nachts kühl. Im März kann Brandrodung die Sicht und Luftqualität verschlechtern.
- Zentrum (Vientiane, Vang Vieng): November bis Februar am angenehmsten; in der Regenzeit grün und wasserreich.
- Süden (Pakse, Viertausend Inseln/Si Phan Don): flacher, heißer und feuchter; die Mekong-Wasserfälle führen gegen Ende und nach der Regenzeit besonders viel Wasser.
Wer eine längere Route plant, findet Anregungen in unserem Leitfaden zur Laos Rundreise.