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Leipzig

Sachsens lebendige Musik- und Messestadt

Leipzig für deine Städtereise: die Thomaskirche mit Bachs Grab, die Nikolaikirche, das Völkerschlachtdenkmal, die Passagen und die Spinnerei – mit Top-Sehenswürdigkeiten und Tipps.

Das prächtige Neue Rathaus Leipzig im Historismus-Stil mit seinem hohen Rathausturm und dem angrenzenden neugotischen Gerichtsgebäude am Martin-Luther-Ring.
Inhalt

Leipzig gilt vielen als das „neue Berlin“: jung, hip und alternativ. Zugleich hat die größte Stadt Sachsens reichlich Geschichte zu bieten – mit einem schönen historischen Stadtkern, dem Alten Rathaus im Renaissancestil, der Thomaskirche mit der Grabstätte Johann Sebastian Bachs und der Nikolaikirche, von der 1989 die Montagsdemonstrationen ausgingen, die den Fall der Mauer mit vorbereiteten.

Weltberühmt ist Leipzig für seine Buchmesse und seine Musiktradition. Literaturfans zieht es zudem in Auerbachs Keller – eine der ältesten Gaststätten der Stadt, die Goethe in seinem „Faust“ verewigte und in der schon Martin Luther zu Gast war.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Leipzig

  • Thomaskirche – die Wirkungsstätte und Grabstätte Johann Sebastian Bachs, Heimat des berühmten Thomanerchors.
  • Nikolaikirche – Ausgangspunkt der Friedensgebete und Montagsdemonstrationen von 1989.
  • Altes Rathaus am Markt – das prächtige Renaissance-Rathaus, heute Stadtgeschichtliches Museum.
  • Völkerschlachtdenkmal – das monumentale Denkmal an die Schlacht von 1813, mit Aussichtsplattform.
  • Leipziger Passagen und Höfe – die elegant überdachten Einkaufspassagen wie die Mädler-Passage mit Auerbachs Keller.
  • Auerbachs Keller – die historische Gaststätte unter der Mädler-Passage, durch Goethes „Faust“ weltbekannt.
  • Spinnerei – die ehemalige Baumwollspinnerei in Plagwitz, heute Zentrum der „Neuen Leipziger Schule“ mit Galerien und Ateliers.
  • Leipziger Neuseenland – die ehemaligen Tagebaue rund um die Stadt, heute Badeseen wie der Cospudener und Markkleeberger See.
  • Zoo Leipzig – einer der artenreichsten Zoos Europas mit der tropischen Erlebniswelt Gondwanaland.

Praktische Tipps

Die Leipziger Innenstadt erkundest du gut zu Fuß; für längere Wege bringt dich ein dichtes Netz aus Straßenbahnen und S-Bahn ans Ziel, das auch das Umland erschließt. Der Flughafen Leipzig/Halle und der große Hauptbahnhof – einer der größten Kopfbahnhöfe Europas – binden die Stadt überregional an. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September mit mildem Wetter und vielen Veranstaltungen; im Frühjahr lohnt die Buchmesse. Für die Highlights solltest du zwei bis drei Tage einplanen.

Häufige Fragen

Wofür ist Leipzig bekannt?+

Leipzig ist als Musikstadt (Johann Sebastian Bach wirkte an der Thomaskirche), als traditionsreiche Messe- und Buchstadt sowie als Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution 1989 bekannt. Heute gilt die sächsische Großstadt als jung, kreativ und alternativ.

Wie viele Tage sollte man für Leipzig einplanen?+

Für die kompakte Innenstadt mit ihren Kirchen und Passagen reichen ein bis zwei Tage. Mit Ausflügen zum Völkerschlachtdenkmal, zur Baumwollspinnerei oder ans Neuseenland solltest du drei Tage einplanen. Leipzig eignet sich gut für ein langes Wochenende.

Wann ist die beste Reisezeit für Leipzig?+

Von Mai bis September ist es am angenehmsten – mild und mit vielen Open-Air-Veranstaltungen. Im Frühjahr lockt die Leipziger Buchmesse, im Advent ein großer Weihnachtsmarkt in der Altstadt. Frühling und Sommer sind ideal für Stadtbummel und Seen.