Ligurien ist eine schmale, gebirgige Küstenregion im Nordwesten Italiens – die berühmte Italienische Riviera. Zwischen steil zum Meer abfallenden Hängen, Olivenhainen und Pinienwäldern reihen sich bunte Fischerdörfer, mondäne Badeorte und mit Genua eine der größten Altstädte Europas.
Die Region ist die Heimat des Pesto alla genovese, der Focaccia und der Trofie-Nudeln. Berühmt ist Ligurien aber vor allem für seine Küste: die Riviera di Ponente im Westen und die Riviera di Levante im Osten mit den Cinque Terre als Höhepunkt.
Die schönsten Orte in Ligurien
- Genua – die Hauptstadt mit verwinkelter Altstadt, prächtigen Palästen der Via Garibaldi und dem alten Hafen.
- Cinque Terre – die fünf bunten Dörfer am steilen Küstenstreifen, eines der bekanntesten Reiseziele Italiens.
- Portofino – der elegante kleine Hafenort mit pastellfarbenen Häusern, Treffpunkt der internationalen Jetset-Szene.
- Santa Margherita Ligure – mondäner Badeort an der Riviera di Levante, ruhiger als Portofino.
- San Remo – die „Blumenstadt“ an der westlichen Riviera, bekannt für ihr Casino und das Musikfestival.
Landschaft und Highlights
Ligurien lebt vom Kontrast zwischen Meer und Bergen: Innerhalb weniger Kilometer steigt die Landschaft von der Küste in den ligurischen Apennin auf. An der Riviera di Levante liegen neben den Cinque Terre das Künstlerstädtchen Lerici und Portovenere am Golf der Dichter, an der Riviera di Ponente Badeorte wie Alassio und Finale Ligure. Wanderwege verbinden viele Küstenorte über alte Saumpfade mit grandiosem Blick aufs Meer.
Beste Reisezeit und Anreise
Am schönsten ist Ligurien im späten Frühling (Mai/Juni) und im Frühherbst (September) – warm, aber nicht überlaufen. Im Hochsommer sind die Cinque Terre und Portofino sehr voll. Wichtigster Verkehrsknoten ist Genua mit Flughafen; mehr zu den Verbindungen findest du auf der Seite zu den Flughäfen in Italien. Entlang der Küste fährt eine durchgehende Bahnlinie, die fast alle Orte schnell verbindet – meist bequemer als die enge Küstenstraße.