Lille liegt im äußersten Norden Frankreichs nahe der belgischen Grenze und wirkt mit seinen flämischen Backsteingiebeln, Marktplätzen und gemütlichen Cafés wie eine Mischung aus Frankreich und Flandern. Die einstige Handelsstadt von Französisch-Flandern gilt heute als lebendige Kultur- und Studentenmetropole.
Die kompakte Altstadt Vieux-Lille mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen lässt sich gut zu Fuß erkunden. Dank des TGV- und Eurostar-Knotens ist Lille von Paris, Brüssel und London in kurzer Zeit erreichbar und eignet sich ideal für ein langes Wochenende.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Lille
- Grand Place (Place du Général de Gaulle) – der prächtige Hauptplatz mit der Alten Börse und flämischen Fassaden.
- Vieux-Lille – die charmante Altstadt mit Backsteinhäusern, Boutiquen und Feinkostläden.
- Palais des Beaux-Arts – eines der größten Kunstmuseen Frankreichs außerhalb von Paris.
- Vieille Bourse – die reich verzierte Alte Börse aus dem 17. Jahrhundert, in deren Innenhof Bücher und Schach gespielt werden.
- Zitadelle von Lille – die sternförmige Festung von Vauban, umgeben von einem weitläufigen Park.
- Opéra de Lille – das elegante Opernhaus im Stil der Belle Époque nahe der Handelskammer.
- Cathédrale Notre-Dame-de-la-Treille – die markante Kathedrale mit ihrer modernen, lichtdurchlässigen Marmorfassade.
- Braderie de Lille – der riesige Trödelmarkt am ersten Septemberwochenende mit Tradition seit dem Mittelalter.
Praktische Tipps
Lille ist mit zwei Bahnhöfen ein wichtiger Knoten: Mit TGV und Eurostar erreichst du Paris, Brüssel und London in rund einer bis anderthalb Stunden. Die kompakte Innenstadt erkundest du am besten zu Fuß, ergänzt durch die moderne Metro. Die beste Reisezeit ist das milde Sommerhalbjahr; Anfang September lockt die Braderie und im Advent ein langer Weihnachtsmarkt.